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Kultur „Resident Evil: Afterlife“: Untote unterwegs in 3-D
Nachrichten Kultur „Resident Evil: Afterlife“: Untote unterwegs in 3-D
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19:36 15.09.2010
Milla Jovovich kämpft jetzt in 3-D.
Milla Jovovich kämpft jetzt in 3-D. Quelle: Constantin
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Der Horror nimmt kein Ende: Seit dem ersten „Resident Evil“-Schocker vor acht Jahren wurde fast die gesamte Menschheit ausgelöscht und beinahe die ganze Welt von furchterregenden Zombies erobert. Doch Milla Jovovich gibt in der Rolle der knallhart gestylten Heldin Alice nicht auf. Mit „Resident Evil: Afterlife“, dem vierten Teil der Horror-Action-Serie, kehrt das Exmodel auf die Leinwand zurück, um der skrupellosen Leitung des Weltkonzerns Umbrella das Handwerk zu legen. Der hatte durch eine Virusattacke die apokalyptische Welt der Untoten verschuldet.

Die vierte Folge (Regie: Paul W. S. Anderson) ist die bisher teuerste Verfilmung der populären Videospielvorlage. Erstmals gehen Jovovich und die Zombies im 3-D-Format aufeinander los. 60 Millionen Dollar kostete der Spaß mit spektakulären Effekten. Da wirbeln Waffen haarscharf an den Zuschauern vorbei, fleischfressende Zombies beißen noch ekliger zu. In einer schwindelerregenden Szene seilt sich Alice von einem Wolkenkratzer ab, um einer Horde blutrünstiger Monster zu entkommen.

Sonst ist alles beim Alten. Die Dialoge sind platt, die Outfits der schönen Alice knapp, und die Story ist reine Nebensache. Von Tokio aus, wo der Umbrella-Konzern sein Unwesen treibt, macht sich die Amazone auf den Weg nach Alaska, wo es noch virusfreie Menschen gibt. Dort trifft Alice auf ihre alte Verbündete Claire aus „Resident Evil: Extinction“, die wieder von Ali Larter gespielt wird. Im ausgebrannten Los Angeles stoßen sie auf mehr Überlebende und Horden von Zombies. Für frisches Blut sorgt Schauspieler Wentworth Miller, der durch die TV-Serie „Prison Break“ bekannt wurde.

In „Resident Evil“ (2002) hatte sich noch Heike Makatsch unter die Zombies gemischt. Bei „Resident Evil: Apocalypse“ (2004) spielten Thomas Kretschmann und der Komiker Tom Gerhard mit. Nun muss der Film ohne deutsche Untote auskommen.

dpa