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Kultur Spätes Glück für Gabi und Klaus
Nachrichten Kultur Spätes Glück für Gabi und Klaus
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08:24 28.09.2012
Die Prinzen beim Konzert in der hannoverschen Marktkirche. Manch alte Lieder bekamen einen neuen Dreh. Quelle: Anastassakis
Hannover

Eigentlich ist es sowieso ein großes Rückblickskonzert, denn auch auf ihrem jüngsten und gar nicht mehr so neuen Album „Es war nicht alles schlecht“ aus dem Jahr 2010  greifen sie vor allem ihre alten Hits wieder auf. Mit gutem Grund: Es sind einfach ihre besten Lieder. „Mann im Mond“ war schon Teil ihres ersten Albums im Jahr 1991 und funktioniert auch heute noch. Melodiesänger Tobias Künzel hat eine schöne Popstimme, und das Arrangement ist mit Gitarre, Schlagzeug und Bass auch für den Kirchenhall nicht überfrachtet.

Ob es an den über 20 Jahren Gesangstätigkeit oder der eng getakteten Tournee liegt, lässt sich nicht sagen. Aber insbesondere in den Höhen ist gesanglich der ein oder andere Ausfall hörbar. Gerade beim Klassiker „Gabi und Klaus“ ist das bedauerlich. Denn dafür hatte sich die Truppe eine originelle neue Geschichte einfallen lassen. Am Ende der Version von 1991 gingen Gabi und Klaus noch getrennt und unglücklich auseinander. In der neuen Fortsetzung treffen sie sich wieder, und die Sache nimmt nun doch ein glückliches Ende.

Die Prinzen sind ein absoluter Klassiker. Seit mehr als 20 Jahren gibt es die Band schon. Gerade deshalb sangen sie in Hannover vor allem einige von ihren alten Hits.

Auch stimmlich wird beim Konzert wieder alles gut. Das altbekannte Lied über die Liebe zum eigenen Fahrrad singt das Ensemble a cappella. Das passt, denn auch ihren Chorhintergrund erwähnen sie an diesem Abend immer wieder. Eine gute Mischung aus Leipziger Thomaner- und Dresdener Kreuzchor steckt in der Truppe. Die Prinzen versuchen mit ihren Liedern nicht nur komisch zu sein. In den Texten gibt es immer wieder auch politische Statements – vor allem gegen rechts – die aber nie moralisierend wirken.

Zu dem Konzert eingeladen hatte der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen. Mit seinem Kulturprogramm möchte der Verein den Kontakt zwischen sehbehinderten und gut sehenden Menschen fördern. Das funktionierte in der Marktkirche hörbar gut mit einem begeisterten Publikum. Die Kombination aus klatschenden Zuhörern und Kirchenraum sorgte für eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Rebekka Sambale

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