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Kultur Tarantino klagt über Jugendwahn in der Filmindustrie
Nachrichten Kultur Tarantino klagt über Jugendwahn in der Filmindustrie
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08:39 02.08.2009
US-Regisseur Quentin Tarantino bei der Deutschlandpremiere von „Inglourious Basterds“ in Berlin.
US-Regisseur Quentin Tarantino bei der Deutschlandpremiere von „Inglourious Basterds“ in Berlin. Quelle: Michael Kappeler/ddp
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„Ich aber sage: Es besteht nicht nur aus Achtzehnjährigen.“ Ebensowenig existiere ein Film nur für das Wochenende des Kinostarts. „Ein gut gemachter Film existiert für die nächsten zehn, 20, 40 Jahre.“ Am 20. August kommt Tarantinos Zweiter-Weltkriegs-Film „Inglourious Basterds“ in die deutschen Kinos.

Zur Ähnlichkeit des Namens der „Inglourious Basterds“-Figur Bridget von Hammersmark mit jenem des deutschen Oscar-Preisträgers Florian Henckel von Donnersmarck sagte Tarantino, dies sei „Zufall“: „Als man mich zum ersten Mal auf diese Ähnlichkeit aufmerksam machte, fragte ich mich, ob ich den Namen so belassen kann.“ Er habe sich dann gegen eine Änderung entschieden, „weil ich das Wort so schlagend finde: Hammer! Hammermäßig!“, sagte der 46-Jährige beim Berlin-Besuch.

afp