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Kultur „The Artist“ räumt bei US-Kritikerpreisen ab
Nachrichten Kultur „The Artist“ räumt bei US-Kritikerpreisen ab
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14:55 13.01.2012
„The Artist“, der Stummfilm von Regisseur Michel Hazanavicius, wurde von Hollywoods Filmkritikern zum besten Film des Jahres gekürt. Quelle: dpa
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Los Angeles

Hollywoods Filmkritiker haben den französischen Stummfilm „The Artist“ zum besten Film des Jahres gekürt. Bei der Vergabe der „Critics Choice Movie Awards“ in der Nacht zum Freitag in Los Angeles gewann der Schwarz-Weiß-Film noch weitere drei Trophäen: für die Regie von Michel Hazanavicius, für die beste Musik und für die Kostüme.

Der französische Regisseur ist ein Neuling in Hollywood. „Hier sind so viele schöne Menschen“, sagte Hazanavicius vor dem Star-Publikum. „Ich muss mich beherrschen, nicht nach Autogrammen zu fragen.“

"The Help" lässt sich nicht leicht einordnen. Es ist Rassendrama über schwarze Hausmädchen, aber auch ein humorvoller Film über die weißen Society-Damen der 1960er Jahre. Der Film startet am 8. Dezember in den Kinos.

Das Rassendrama „The Help“ über schwarze Hausmädchen in den 1960er Jahren brachte es auf drei Trophäen für Hauptdarstellerin Viola Davis, Nebendarstellerin Octavia Spencer und die Ensemble-Besetzung.

George Clooney konnte sich mit seiner Rolle als gestresster Vater in „The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten“ unter anderem gegen Brad Pitt, Michael Fassbender und Leonardo DiCaprio als bester Darsteller durchsetzen.

Der deutsche Hoffnungsträger Werner Herzog ging mit dem Dokumentarfilm „Die Höhle der vergessenen Träume“ leer aus. In dieser Sparte gewann Martin Scorsese mit seiner Musik-Doku „George Harrison: Living In The Material World“.

Weitere Preise gingen an den derben Hochzeitsklamauk „Brautalarm“ (beste Komödie), „Drive“ (bester Action-Film), Woody Allens „Midnight in Paris“ für das beste Original-Skript und Brad Pitts „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball“ für adaptiertes Drehbuch.

Die Preise des Kritiker-Verbands BFCA (Broadcast Film Critics Association) wurden zum 17. Mal vergeben. Viele der Filme, die von den Kritikern in vergangenen Jahren mit Trophäen bedacht wurden, kamen später auch zu Oscar-Ehren. 

dpa

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