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Kultur So episch klingt der "Star Wars"-Soundtrack live
Nachrichten Kultur So episch klingt der "Star Wars"-Soundtrack live
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00:15 26.01.2017
Claudio Vandelli dirigiert die Musik von John Williams. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Es ist wohl eine der berühmtesten Titelmelodien der Filmgeschichte: die Fanfare von „Star Wars“, während Schriftzug und Text über die Leinwand hinwegziehen. Mit ihr beginnt auch das „Best-Of“-Konzert des erfolgreichen Filmkomponisten John Williams: Von 50 Oscar-Nominierungen gewann er fünf Mal die Trophäe - nur Walt Disney kann das toppen. Nun tourt das Bolschoi-Orchester Minsk unter dem Dirigat von Claudio Vandelli, in Hannover jedoch spielen die Musiker vor nur halb gefüllter Swiss Life Hall.

John Williams gehört zu den bedeutensten Soundtrackkomponisten der Filmgeschichte. Am Sonntag wurden seine größten Filmhits in der Swiss Life Hall gespielt.

Ob die rasanten Flüge der Sternjäger bei „Star Wars“, Peter Pans Flug über Nimmerland in „Hook“, „Superman“ oder „Harry Potter“: Die Musik sei dann am Besten, wenn Williams Flüge beschreibt, sagt Musikkritiker Knut Elstermann, der den Abend kurzweilig moderiert. An wie vielen Stilen sich Williams bedient, zeigt das Programm mit „E.T.“, „Schindlers Liste“ oder „Jurassic Park“.

Schafft Williams bereits beim „Weißen Hai“ (1975) mit einem Motiv aus zwei Noten und vier Takten eine anhaltende Unruhe hervorzurufen, obwohl der Hai lange gar nicht in Sicht ist, perfektioniert er diese Leitmotivik bei „Star Wars“ (1977) und nachfolgend: Schauplätze und Charaktere erhalten eigene Themen. Diese Technik wird wegweisend für Filmkompositionen und charakteristisch für John Williams, der sich damit an seinen musikalischen Vorbildern Stravinsky, Strauss und vor allem Wagner orientiert. Besonders deutlich wird sein Einfluss bei „Superman“ (1978), bei dem das charakteristische Thema so sehr mit der Figur verbunden ist, dass spätere Komponisten bei der Vertonung des Stoffes auf dieses Motiv zurückgreifen.

Ein Abend voller Kopfkino und Gänsehautmomente - das Publikum dankt stehend und euphorisch.

Von Katharina Derlin

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