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Kultur „Rock am Ring" muss in der Eifel bleiben
Nachrichten Kultur „Rock am Ring" muss in der Eifel bleiben
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13:51 30.06.2014
Foto: Konzertveranstalter Marek Liebermann darf den Namen „Rock am Ring" nicht für andere Festivals verwenden.
Konzertveranstalter Marek Liebermann darf den Namen „Rock am Ring" nicht für andere Festivals verwenden. Quelle: dpa Archiv
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Koblenz

Lieberberg besitze nicht alleine die Rechte an der Marke „Rock am Ring", urteilte das Landgericht Koblenz am Montag. Er dürfe ein Festival mit diesem Namen nicht ohne die Zustimmung der Nürburgring GmbH bewerben oder veranstalten. 

Damit hatte ein Antrag auf einstweilige Verfügung der Ringgesellschaft im Wesentlichen Erfolg. Sie wollte verhindern, dass Lieberberg den Namen „Rock am Ring" nach seinem Weggang aus der Eifel im kommenden Jahr mit an einen neuen Festival-Standort nimmt. Ein Anwalt Lieberbergs kündigte an, die Gründe für die Entscheidung genau zu prüfen.

Der Streit war entstanden, nachdem Lieberberg und der neue Ring-Besitzer Capricorn sich nicht auf eine Zusammenarbeit hatten einigen können. Nun wird voraussichtlich von 2015 an in der Eifel ein Festival der Deutschen Entertainment AG (Deag) steigen, das bislang mit dem Namen „Grüne Hölle" angekündigt wird. Lieberberg liebäugelt mit einem Umzug nach Mönchengladbach.

Ob und wo der Name „Rock am Ring" künftig zum Einsatz kommt, ist noch unklar. Es dürfte auch davon abhängen, ob sich Lieberberg und die Ringgesellschaft an einen Tisch setzen und sich einigen. Dies hatte die Vorsitzende Richterin Ingrid Metzger bei einem Verhandlungstermin in der vergangenen Woche angeregt.

dpa

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