Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Walburg will nach Bühnen-Unfall nicht zur Tagesordnung übergehen
Nachrichten Kultur Walburg will nach Bühnen-Unfall nicht zur Tagesordnung übergehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:28 05.05.2011
Von Ronald Meyer-Arlt
Hannovers Schauspielintendant Lars-Ole Walburg Quelle: Surrey
Anzeige

Haben Sie schon mit dem Schauspieler Bernd Grawert gesprochen, der bei der Premiere von Grabbes „Herzog Theodor von Gothland“ vor drei Wochen sechs Meter tief auf die Unterbühne gefallen ist und sich dabei schwer verletzt hat?

Wir haben ihm hier im Haus ein Riesentransparent gemalt, das wir ihm jetzt ins Krankenhaus gebracht haben. Dabei habe ich gefragt, ob ich ihn demnächst besuchen kann. Er hat gesagt, dass er noch ungefähr eine Woche braucht. Im Moment fühlt er sich noch ziemlich schwach.

Anzeige

Ihnen muss doch ein Stein vom Herzen gefallen sein, als der Schauspieler aus dem künstlichen Koma aufgewacht ist.

Das war schon ein bisschen früher so. Die ersten vier Tage waren der reine Horror, weil man da noch gar nicht wusste, was wird. Heute ist Bernd Grawert zum ersten Mal 150 Meter gegangen. Es scheint sich alles gut zu entwickeln. Bernd weiß, dass er durch den Sturz so verletzt worden ist, dass ihm eine Niere entfernt werden musste. Aber er steckt das sehr gut weg. An den Unfall selbst hat er keine Erinnerung.

Er hätte auch sterben können.

Ja. Ich war als einer der Ersten nach dem Sturz bei ihm auf der Unterbühne, und im ersten Moment dachte ich wirklich, er sei tot.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Freitagausgabe der HAZ oder im E-Paper.