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Kultur Hier gibt es das „Weihnachtsoratorium“ 2018 in Hannover
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17:05 20.12.2018
Gemütlich: Das „Weihnachtsoratorium“ im Resonanzraum auf St. Pauli.  Quelle: Jann Wilcken
Hannover

In manchen Jahren ballen sich die Aufführungen des beliebten Stücks, 2018 aber sind Aufführungen des Weihnachtsoratoriums in Hannover eher dünn gesäht. Auch das beliebte Sinalong in der Neustädter Hof- und Stadtkirche gibt es diesmal nicht. Dafür ist das mehrteilige Stück bei den klassischen Aufführungen in der Marktkirche mit all seinen sechs Kantaten zu hören - allerdings verteilt auf mehrere Tage.

Karten sind im Vorverkauf nicht mehr erhältlich. Jedoch ist ein Restkontingent an der Abendkasse der Marktkirche verfügbar.

Das „Weihnachtsoratorium“ im Konzert

Freitag, 21. Dezember, 20 Uhr: Jörg Straube fängt vorne an und dirigiert die ersten vier Kantaten des Oratoriums. Bachchor und -orchester werden durch ein prominentes Solistenquartett ergänzt. Unter anderem ist der Bariton Samuel Hasselhorn mit von der Partie, der nach seinem Studium in Hannover inzwischen zum Ensemble der Wiener Staatsoper gehört.

Sonnabend, 22. Dezember, 20 Uhr: Diesmal stehen Anfang und Ende auf dem Programm: Die Kantaten eins und zwei sowie die Kantaten vier und sechs. Neben Hasselhorn singen Sophia Körber (Sopran), Petra Mauersberger (Alt) und Martin Platz (Tenor).

Sonntag, 23. Dezember, 17 Uhr: Auf die erste Kantate mit ihren schallenden Trompeten wird natürlich auch beim letzten Konzert in der Marktkirche nicht verzichtet. Außerdem sind die Kantaten drei, fünf und sechs zu hören. Nur in diesem Konzert ist auch der Kinder- und Jugendchor der Marktkirche mit von der Partie.

Das müssen Sie über das Weihnachtsoratorium wissen

Zwischen dem Ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 erklangen in Leipzig zum ersten Mal die sechs Teile des „Weihnachtsoratoriums“ von Johann Sebastian Bach. Seither gehört das Stück zur festen musikalischen Weihnachtsdekoration: In fast jeder deutschen Stadt ist es alle Jahre wieder mindestens einmal ganz oder in Teilen zu hören – auch in Hannover wird es in diesem Jahr wieder mehrfach gespielt. Öfter als das „Weihnachtsoratorium“ wird kein anderes klassisches Werk aufgeführt.

Von Stefan Arndt

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