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Kultur Murakami oder doch Alexijewitsch?
Nachrichten Kultur Murakami oder doch Alexijewitsch?
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17:57 10.10.2013
Die weißrussische Schriftstellerin und Dissidentin Alexijewitsch wird in diesem Jahr zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt. Quelle: dpa
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Stockholm

Wenige Stunden vor der Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers 2013 hat sich eine vergleichsweise unbekannte Autorin auf einen Favoritenplatz vorgeschoben. Als die Zocker in diesem Sommer im Internet ihre ersten Tipps auf den diesjährigen Preisträger abgaben, war der Name der weißrussischen Autorin Swetlana Alexijewitsch noch nirgendwo zu lesen. Wenige Stunden vor der Verkündung im schwedischen Stockholm führt sie plötzlich sogar eine der Wettlisten an. Dort hatte zuvor der japanische Romancier Haruki Murakami seinen Stammplatz gehabt.

Die weißrussische Schriftstellerin und Dissidentin Alexijewitsch wird in diesem Jahr zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.

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Um frühestens 13.00 Uhr will die Schwedische Akademie bekanntgeben, wem sie in diesem Jahr die wohl wichtigste Literaturauszeichnung der Welt verleiht. Neben Murakami und Alexijewitsch könnten die Kanadierin Alice Munro, der Ungar Peter Nádas oder der kenianische Schriftsteller Ngugi wa Thiong'o gute Chancen auf den mit umgerechnet 916 000 Euro (8 Millionen Kronen) dotierten Preis haben. Auch einige US-Autoren wie Thomas Pynchon, Philip Roth und Joyce Carol Oates stehen weit oben in der Gunst von Literaturkennern und Tippern.

Mit der Verkündung des Literaturnobelpreisträgers setzt sich der Nobelreigen fort, der bereits am Montag mit der Auszeichnung in der Medizin begonnen hatte. Unter anderem war der deutsche Neurochemiker Thomas Südhof geehrt worden. Am Dienstag und Mittwoch waren die Preisträger in Physik und Chemie bekanntgegeben worden. Am Freitag folgt noch die Bekanntgabe des Friedensnobelpreisträgers. Den Literaturpreis hatte im vergangenen Jahr der Chinese Mo Yan bekommen.

dpa

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