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Kultur Yale gibt Funde aus Machu Picchu an Peru zurück
Nachrichten Kultur Yale gibt Funde aus Machu Picchu an Peru zurück
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20:51 21.11.2010
Gefäße und Schmuck aus der Inka-Stadt. Quelle: dpa
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Tausende archäologische Fundstücke aus der Inka-Ruinenstadt Machu Picchu wird die US-Universität Yale nach fast 100 Jahren an Peru zurückgeben. Das kündigte Präsident Alan García in der Hauptstadt Lima an. Es handelt sich überwiegend um Tonscherben, Metallgegenstände und Knochen sowie einige Grabbeigaben.

Der US-Entdecker und Archäologe ­Hiram Bingham hatte sie nach 1911 in der 2360 Meter hoch in den Anden gelegenen Inka-Stadt ausgegraben und mit in die USA genommen. Bingham hatte das um 1450 errichtete Machu Picchu mithilfe Ortsansässiger gefunden. Diese wussten von den Ruinen, kannten jedoch deren Bedeutung nicht. Heute ist die Ruinenstadt die Haupttouristenattraktion des südamerikanischen Landes. Peru hatte die Rückgabe der archäologischen Gegenstände schon seit Längerem verlangt, Yale jedoch sträubte sich dagegen mit dem Argument, die Fundstücke befänden sich rechtmäßig in den USA.

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dpa/afp