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Kultur Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern
Nachrichten Kultur Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern
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11:03 30.12.2010
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Das Land Niedersachsen fördert im ersten Halbjahr 2011 17 soziokulturelle Projekte. Dafür stehen etwa 290 000 Euro zur Verfügung. Unterstützt werden auch Projekte in Hannover, Hildesheim und Braunschweig. Der Landesbeirat Soziokultur hat Kulturministerin Johanna Wanka Programme empfohlen, die Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern und sie in kulturelle Arbeit einbinden. Wichtiges Kriterium: Die Projekte dürfen nicht zu abstrakt sein, sondern sollen den Alltag der Menschen durchdringen. Die Vereine Faust und kargah in Hannover-Linden beispielsweise erarbeiten mit Bewohnern Pläne für mehr Miteinander im Stadtteil. Vorhaben wie die Neugestaltung eines Spielplatzes wurden schon umgesetzt, eine eigene Stadtteilzeitung informiert über die Arbeit. Das Land unterstützt das Programm LindenVision mit 28 000 Euro. Auch für neue Technik an der Theaterbühne auf dem Faust-Gelände, der sogenannten Warenannahme, gibt es Geld: 15 000 Euro.

Das Kultur- und Kommunikationszentrum Brunsviga in Braunschweig, Kabarettbühne und Heimat vieler Musik- und Tanzprojekte, profitiert von einem Zuschuss in Höhe von 27 800 Euro. Gleich vier Hildesheimer Einrichtungen stehen auf der Förderliste des Landes: Die KulturFabrik Löseke erhält 38 000 Euro für umfangreiche Sanierungen, IQ, die Interessengemeinschaft Kultur, erhält 14 000 Euro für die Kulturnacht „Hildesheimer Wallungen“, das Netzwerk Kultur & Heimat Börde-Leinetal bekommt 18 000 Euro für eine Kulturexpedition im Innerstetal, und das Projekt „Artikel 1“ des Theaterpädagogischen Zentrums wird mit 18 000 Euro unterstützt.

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Jährlich schüttet das Land 539 000 Euro Fördergeld an soziokulturelle Projekte aus. Über die Förderung für das zweite Halbjahr entscheidet das Ministerium Ende Juni 2011.

uk