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Nachrichten Medien & TV Die Tops und Flops des Medienjahres 2011
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13:46 31.12.2011

Die Tops und Flops des Medienjahres 2011

Ein bombastischer Grand-Prix-Auftakt, Talkshows bis zum Abwinken, peinliche Skandale und eine Droge namens Charlie Sheen: HAZ-Autor Imre Grimm resümiert die Tops und Flops des Medienjahres 2011.

Quelle: dpa

Die Show des Jahres


Nein, da gibt’s kein Vertun: Die Eröffnungsshow des Eurovision Song Contest 2011 am 29. Mai live aus Düsseldorf waren die grandiosesten sechs Minuten Fernsehen im abgelaufenen Jahr. Lenas Siegertitel „Satellite“ in einer bombastischen Rockabilly-Version riss Millionen von den Sitzen. Stefan Raab machte auf ganz, ganz dicke Hose – und gewann. Wieder mal. Und Deutschland holte sich reichlich Sympathiepunkte ab, auch wenn es für Lena mit „Taken By A Stranger“ diesmal „nur“ zu Platz zehn reichte. Der Lohn: Deutscher Fernsehpreis, internationale Anerkennung und ein Bild, das sich ins kollektive Gedächntnis gebrannt hat: Lena auf dem Cello stehend, dazu Feuerwerk. Schön war’s.

Quelle: dpa

Freundes-Kreise


Facebook? Überladen, unsicher, vermüllt und kompliziert. Das geht besser, dachten sich die Google-Entwickler und starteten Ende Juni – nach mehreren Misserfolgen mit sozialen Netzwerken – ihr Google+. Vom Start weg ein Erfolg: leichter zu bedienen, klarer strukturiert und in Sachen Datenschutz irgendwie auch ein bisschen glaubwürdiger als Facebook. Rund 65 Millionen Menschen sind nach sechs Monaten dabei. Für diese Zahl brauchte Facebook (800 Millionen User) mehr als vier Jahre. Google+-Freunde werden in Kreisen organisiert, die Sache ist simpel, cool und sexy. Bislang freilich ist die digitale Bohème noch unter sich. Im Alltag ist Google+ noch nicht angekommen.

Quelle: dpa