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Nachrichtenticker Hardware an Bedürftige verschenken
Nachrichten Medien & TV Nachrichtenticker Hardware an Bedürftige verschenken
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16:53 26.03.2013
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Die Seite hardware-fuer-alle.de will die Kontakte herstellen, damit Technik, die beim Einem nutzlos rumliegt, den Anderen erreicht, der sie dringend brauchen könnte. Foto: Screenshot dpa-infocom
Die Seite hardware-fuer-alle.de will die Kontakte herstellen, damit Technik, die beim Einem nutzlos rumliegt, den Anderen erreicht, der sie dringend brauchen könnte. Foto: Screenshot dpa-infocom
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Meerbusch

Das Internet ist nicht nur zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags geworden. Engagierte Menschen setzen sich dafür ein, dass auch finanziell Schwache Zugang zum Internet erhalten. Allerdings braucht es dafür auch die passende Hardware, die nicht für alle erschwinglich ist.

Aus diesem Grund haben Daniel Ziegener und Phillip Thelen die Webseite "Hardware für Alle!" entwickelt. Hier können Menschen Hardware spenden und Bedürftige Hardware bekommen. Eine gute Idee, denn in vielen Haushalten und Firmen liegen und stehen PCs, Notebooks oder Smartphones ungenutzt herum, weil sie längst gegen neuere Modelle ausgetauscht wurden. Dabei ist ungenutzte Hardware nicht gleich unbenutzbar – im Gegenteil.

Die Macher des Portals appellieren an alle, die ihre funktionstüchtigen Geräte nicht mehr benötigen, diese über die Seite anzubieten. Die Nutzung ist kostenlos. Dabei muss es sich nicht nur um komplette Computer oder andere Geräte handeln, die man sofort nutzen kann. Auch Einzel- und Ersatzteile wie DVD-Laufwerke, Netzwerkkabel, Monitore, DSL-Router oder sogar Prozessoren und Akkus finden Suchende in den Listen. Statt ein Gerät zu verschenken, können Anbieter es auch nur für eine bestimmte Zeit verleihen.

"Hardware für Alle!" hilft lediglich bei der Kontaktaufnahme zwischen Anbieter und Interessent. Alle weiteren Details wie Bedingungen, Übergabe, Versand und dergleichen müssen die Parteien unter sich ausmachen. Gerade beim Verleih von Hardware gehört also auch eine gute Portion Vertrauen dazu. Nutzer melden sich entweder über ihre bestehenden Facebook-, Twitter- oder Google-Konten an oder eröffnen mit ihrer E-Mail-Adresse ein neues Konto auf der

Website.

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 26.03.2013
Deutsche Presse-Agentur dpa 26.03.2013
Deutsche Presse-Agentur dpa 26.03.2013