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Nachrichtenticker Mit der Maus in die Ecke: Tipps zum Start von Windows 8
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10:52 26.10.2012
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Hier einige Tipps, wie man das Kachelsystem schnell in den Griff bekommt.

Mit Windows 8 wird vieles anders. So gibt es zum Beispiel kein Startmenü und zumindest auf dem Startbildschirm mit seinen Kacheln auch keine Taskleiste mehr. Wer dort zwischen Apps wechseln will, muss stattdessen die Maus in die linke obere Ecke des Bildschirms und dann nach unten bewegen. Dann öffnet sich eine Liste der zuletzt geöffneten Programme. Um zwei Apps gleichzeitig zu benutzen, muss man eine Anwendung aus dieser Liste neben die gerade geöffnete ziehen.

Auch andere wichtige Funktionen verbergen sich für Mausnutzer in den Ecken des Displays: Wer den Zeiger nach unten oder oben rechts bewegt, öffnet eine Leiste mit den sogenannten Charms. Damit kann der Anwender zum Beispiel nach Dateien suchen und sie per Internet mit anderen teilen. Hinter dem Punkt "Einstellungen" ist die Systemsteuerung zu finden, hier verbirgt sich auch die Schaltfläche zum Herunterfahren des Rechners.

Weitere Tipps zum Umgang mit der neuen Oberfläche hat Microsoft auf seiner Support-Webseite gesammelt. Dort steht zum Beispiel auch, wie eine App geschlossen wird: durch Klicken und Ziehen vom oberen zum unteren Bildschirmrand. Nötig ist dieser Schritt nach Angaben des Entwicklers aber nicht, das System wird durch viele offene Apps nicht langsamer.

Klassische Programme laufen dagegen weiter auf dem normalen Desktop, komplett mit Taskleiste und dem gewohnten X-Button zum Schließen oben rechts. Den Desktop erreicht man durch einen Klick auf die entsprechende Kachel oder die Tastenkombination Windows+D.

Wer beim Start von Windows 8 direkt dort landen will, muss sich mit Tricks behelfen, schreibt die Computerzeitschrift "c't" (Ausgabe 23/2012). Das kostenlose Open-Source-Programm Classic Shell sorgt dafür, dass beim Hochfahren keine Kacheln mehr zu sehen sind. Außerdem kann es auch das alte Startmenü - oder zumindest eine ähnlich aussehende Kopie davon - wiederherstellen. Welche Programme, Ordner und Dateien dort auftauchen, kann der Nutzer selbst bestimmen.

dpa