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Nachrichtenticker Twitter zieht älterer Tweetdeck-Software den Stecker
Nachrichten Medien & TV Nachrichtenticker Twitter zieht älterer Tweetdeck-Software den Stecker
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15:04 05.03.2013
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Twitter auf dem Smartphone - Drei ältere Versionen von Tweetdeck sollen ab Mai nicht mehr zu nutzen sein. Foto: Andrea Warnecke
Twitter auf dem Smartphone - Drei ältere Versionen von Tweetdeck sollen ab Mai nicht mehr zu nutzen sein. Foto: Andrea Warnecke
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New York

Drei ältere Versionen des dazugekauften Programms Tweetdeck werden voraussichtlich im Mai aufhören zu funktionieren. Das kündigte Twitter in einem Blogeintrag an. Es handelt sich um die Software für PC und Mac, die in der Adobe-Umgebung AIR läuft sowie die Versionen für iPhone und iPad sowie mobile Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android. Auch die Facebook-Integration werde nicht mehr unterstützt werden, hieß es.

Tweetdeck hatte eine sogenannte Client-Software entwickelt, die Zugriff auf die offenen Schnittstellen des Kurzmitteilungsdienstes nutzte und mehr Funktionen bot als Twitter selbst. Daher war sie schnell vor allem bei aktiven Twitter-Nutzern populär geworden. Twitter kaufte die Entwicklerfirma hinter Tweetdeck 2011, berichtet wurde von einem Preis bei 50 Millionen Dollar. Seitdem kam eine neue Version für Twitter und Mac mit einem gestrafften Funktionsumfang heraus. Der Fokus liege künftig auf Tweetdeck für das Web und die Chrome-Plattform sowie den neuen Programmen für Windows und Mac.

Twitter versucht verstärkt, Geld mit Werbung zu verdienen. Sie wird zum Beispiel in den Nachrichtenstrom eingeblendet, wenn man die Website des Dienstes oder seine eigenen Apps benutzt. Bei Client-Software anderer Anbieter, die keine Werbung anzeigt, verdient Twitter hingegen kein Geld. Zuletzt wurden bereits zusätzliche Hürden für die Nutzer-Zahl bei Apps anderer Anbieter eingebaut. Bei der AIR-Umgebung tauchten zudem immer wieder Sicherheitslücken auf, die von Adobe gestoppt werden mussten.

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 05.03.2013
Deutsche Presse-Agentur dpa 05.03.2013