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Nachrichtenticker Weniger Abofallen im Netz - Tücken lauern weiterhin
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13:18 28.08.2012
Auf einen Werbebanner geklickt und schon ein unnützes Abo ausversehen gekauft: Gegen solche Abzocke können sich Kunden über ihren Tarifanbieter wehren. Quelle: Sebastian Kahnert
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Berlin

Seit Inkrafttreten der gesetzlichen Buttonlösung am 1. August seien von 109 bekannten Abzockseiten 88 nicht mehr abrufbar, und bei 13 sei eine Anmeldung derzeit nicht möglich. Das hat eine Erhebung des Verbraucherzentrale Bundesverbands ergeben. Die Buttonlösung besagt, dass ein Surfer unmittelbar vor Absenden einer Bestellung deutlich über wesentliche Vertragsinhalte informiert werden muss. Dazu zählt auch die Beschriftung des Bestellbuttons mit einem Hinweis wie "zahlungspflichtig bestellen".

Trotz der positiven Entwicklung raten die Verbraucherschützer weiter zur Vorsicht. Es sei nicht auszuschließen, dass unzulässige Webseiten wieder aktiviert werden. Außerdem könnte die Abzockmasche mit versteckten Bestellungen auf Smartphones übergehen. Dort könne bereits ein unbeabsichtigter Klick auf ein Werbebanner zu einem Abo führen, woraufhin Geld über die Handyrechnung eingezogen wird (Wap-Billing). Verbraucher können diese Abrechnungsform bei ihrem Mobilfunkprovider sperren lassen. Einen Formbrief dafür gibt es auf den Internetseiten von Verbraucherzentralen.

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dpa