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14:54 29.10.2013
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Xing will die Premium-Mitgliedschaft zu einer Art großem Business-Club weiterentwickeln. Quelle: Jens Büttner
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Hamburg

Das Business-Netzwerk Xing will attraktiver für Premium-Kunden werden. Ein ganz neuer Schwerpunkt sind dabei Vorteilsangebote, die Geld im Alltag sparen sollen. Das kündigte Xing am Dienstag (29. Oktober) an. Zum Start bekommen Premium-Kunden etwa Zugang zu kostenlosen Arbeitsplätzen beim Büroraum-Anbieter Design Offices sowie für ein Jahr zu Inhalten der Bildungs-App Blinkist.

Premium-Nutzer können vor allem besser analysieren, wer sich ihr Profil bei dem Business-Netzwerk angesehen hat, was die Besucher interessierte und auf welchem Wege sie es erreichten. Xing hat gut 800 000 zahlende Mitglieder bei insgesamt rund 6,5 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Raum. Das Geld der Premium-Kunden ist eine zentrale Erlössäule. Die Hoffnung sei nicht nur, neue Kunden für das Premium-Angebot zu gewinnen, sondern auch ganz neue Xing-Mitglieder, sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller der dpa.

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"Wir haben in den vergangenen Jahren nicht genug für die Premium-Kunden getan", räumte Vollmoeller ein. Jetzt solle die Premium-Mitgliedschaft zu einer Art großem Business-Club weiterentwickelt werden: "Wir wollen die Online-Welt von Xing weiter mit der Offline-Welt verknüpfen." Jedes einzelne der Vorteils-Angebote solle bereits ein ausreichender Grund sein, Premium-Mitglied zu werden. Xing hatte den Preis für das Premium-Angebot in diesem Jahr angehoben.

Bei potenziellen Partnern für die Vorteilsangebote werbe Xing lediglich mit dem Zugang zu der potenziell zahlungskräftigen Gruppe der Premium-Mitglieder. "Wir bezahlen nicht mit Kundendaten. Wir haben immer gesagt, dass das nicht in Frage kommt", betonte Vollmoeller.

Xing, inzwischen eine Tochter des Medienkonzerns Burda, ist zwar der Marktführer unter den Business-Netzwerken im deutschsprachigen Raum. Der Rivale LinkedIn holt aber schnell auf. In den vergangenen zehn Monaten sei die Kundenzahl um gut ein Drittel auf rund vier Millionen gestiegen, hatte der US-Konzern im September mitgeteilt.

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 29.10.2013
Deutsche Presse-Agentur dpa 29.10.2013
Deutsche Presse-Agentur dpa 30.10.2013