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Netzgeflüster Der Zombie-Bewusstseins-Monat
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15:37 26.05.2010
Von Ernst Corinth
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Auch in diesem Jahr: So läuft jetzt aktuell Breck Eisners Streifen „The Crazies“ in unseren Lichtspielhäusern an. Und zuvor war dies zumindest in norddeutschen Kinogroßstädten wie Bremen oder Hamburg George A. Romeros „Survival of the Dead“. Zombie-Fans in beispielsweise Hannover müssen in diesem Fall also auf die DVD-Veröffentlichung warten.

Mai und Zombies gehören also irgendwie zusammen. Und das ist wohl auch der Grund, warum zum ersten Mal in diesem Jahr die amerikanische Zombie Research Society (deutsch: Zombie-Forschungsgesellschaft, ZRS) den Mai zum Zombie-Bewusstseins-Monat ausgerufen hat. Damit sich eben endlich der letzte Ignorant auch in unserem Land mit der brisanten Zombie-Problematik beschäftigt. Wie man das richtig anstellt, verrät die ZRS auf ihrer Seite (zombieresearch.org) im Internet, wo sich ja sowieso gern Zombies herumtreiben. Empfohlen wird unter anderem das Tragen einer grauen Schleife am Revers, aber auch das Mitführen eines Argumente stiftenden Revolvers, mit dem man im Fall der Zombiefälle aggressive Untote mit einem Schuss in den Bregen in handzahme Tote verwandeln kann.

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Kinogänger wissen da natürlich genaustens Bescheid.

Was für die ZRS-Leute feststeht, ist der drohende Ausbruch einer großen Zombie-Pandemie. Nur der exakte Zeitpunkt steht noch nicht fest. Und die wissenschaftliche Erforschung der Untoten sei daher, heißt es auf der Netzseite, für das Überleben der menschlichen Rasse essentiell. Erstellt wurde bereits eine „Zombie Outbreak Map“, also eine Karte von Zombie-Pandemien, und sechs wurden bereits ermittelt – beispielsweise im antiken Rom des dritten Jahrhunderts oder im Dezember 1872 auf dem Handelsschiff Mary Celeste. Die Crew des Schiffes soll dabei von Zombies komplett verspeist wurden sein, und das Schiff selber fand man Monate später dann menschenleer. Oh Schreck.

Es besteht also tatsächlich Handlungsbedarf. Aber nicht nur im Wonnemonat Mai nach einem aufregenden Kinoabend!

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