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Netzgeflüster Keine Angst vor Islamisten?
Nachrichten Medien & TV Netzgeflüster Keine Angst vor Islamisten?
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13:26 12.11.2009
Von Ernst Corinth
Quelle: Screenshot
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Dennoch gibt es auch für ihn offensichtlich ein Tabu: heilige Plätze und Bauwerke des Islams, die nämlich bisher von ihm nicht angetastet wurden sind. Aus Sorge und vielleicht sogar aus Angst vor Islamisten, die solch einen Anschlag auf ihre Heiligtümer übelnehmen könnten. Auch wenn es sich dabei nur um Filme dreht! Denn die Rede ist von Regisseur Roland Emmerich, dessen neustes Weltuntergangsspektakel "2012" jetzt in unseren Kinos angelaufen ist.

Diesen, überspitzt gesagt, vorauseilenden Gehorsam gegenüber radikal-islamischen Kräften hat Emmerich nun offen zugegeben: Eigentlich wollte er in seinen neuem Film auch Teile von Mekka zerstören, wird er in der englischen Zeitung "The Guardian" zitiert. Aber nach einigen Überlegungen und Gesprächen habe er dann doch davon Abstand genommen. Wegen eines Films eine Fatwa zu riskieren, das wolle er dann doch nicht.

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Und das liest sich im Original ausführlicher so: "You can actually let Christian symbols fall apart, but if you would do this with [an] Arab symbol, you would have ... a fatwa, and that sounds a little bit like what the state of this world is".

Und da hat Emmerich wohl leider Recht. Ob man jedoch solchem echten oder nur eingebildeten Druck gleichsam vorbeugend nachgibt, das muss wohl jeder selber entscheiden.

Kleine Ergänzung: ein TV-Interview mit einem saudi-arabischen Henker (auf Englisch).

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