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Netzgeflüster Netzgeflüster: Carlo, der Schmuddelkater
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16:22 10.08.2009
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Auch bei Twitter gibt es ja zwitschernde Katzen. Und legendär sind längst die "Keyboard Cats", also Katzen, die angeblich Keyboard spielen können.

Aber es gibt auch Katzen, in denen ein dunkles Geheimnis schlummert, ja, die dadurch einen Hang zur Kriminalität entwickeln. Das jedenfalls zeigt ein aktueller Fall aus Florida. Carlo (der Name wurde von mir aus gutem Grund geändert) war bisher der stolze Kater des 48-jährigen Keith Griffin. Und er wäre es wohl heute noch, wenn er nicht kürzlich auf dem laufenden Computer seines Herrchens gesprungen wäre. Und dort - vermutlich mit seiner Tatze - Dateien aus dem Netz heruntergeladen hätte.

Das ist ja nicht weiter schlimm. Eigentlich! Bloß bei den Dateien handelt es sich um Kinderpornografie, auf die die Polizei bei einer Durchsuchung von Griffins Computer stieß. Natürlich erzählte der nun mehr Verdächtige, dass seine Katze der wahre Täter sei. Doch komischerweise glaubte die Polizei dieser tierischen Geschichte nicht. Und nahm den 48-Jährigen fest.

Nun sitzt er also im Knast, für seine Freilassung wird eine Kaution in Höhe von 250.000 Dollar verlangt. Das ist selbst für einen ausgebufften Kater wie Carlo einfach zu viel. Doch zum Glück wohnt das Tier nicht in Deutschland, sonst hätte womöglich eine große Boulevard-Zeitung es als "Dreckschwein" oder "Sex-Bestie" beschimpft.


Nach dieser mysteriösen Geschichte schnell noch drei Links zum Entspannen:

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