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Netzgeflüster Nichts geht beim Online-Ramsch!
Nachrichten Medien & TV Netzgeflüster Nichts geht beim Online-Ramsch!
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13:24 01.11.2009
Von Ernst Corinth
Quelle: Screenshot
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Und Leute, die zum großen Online-Ramsch zu spät kommen, die bestraft mal nicht das Leben, sondern die konnten wenigstens ausschlafen. Wie ich beispielsweise. Erst gegen 10 Uhr habe ich versucht, mich bis zu Quelle.de durchzuschlagen. Vergeblich, wie auch all meine späteren Versuche. Dabei wollte ich nur schauen, wie stark Gas-Herde im Preis reduziert sind. Das muss also warten! dazu Heise.de

Immerhin habe ich bei dem nervigen Herumgeklicke eine Netzseite mit alten Werbesprüchen gefunden. Und von ihr mal drei Beispiele:

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Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt.
Heute schon gepoppt? (Pringels)

Beautiful hair needs an expert. (Wella)

Ich glaub', hier bin ich richtig.
Ich glaub', ich bin im Feierabend.
Ich glaub', ich bin im Kino.
Ich glaub', ich bin im Wunderland. (RTL 2)

Apropos Werbung. Da soll, meldet Dnews.de, ein 26-jähriger Inder den Unilever-Konzern verklagt haben, weil bei ihm der in Werbespots versprochene "Axe-Effekt" eines Deos dieses Unternehmens völlig ausgeblieben ist. Oder mit den Worten des getäuschten Kunden: "In den Werbespots sieht man immer Horden von Frauen, die den Männern, die das Deo gebrauchen, hinterherlaufen. Ich verwende es nun schon seit sieben Jahren und habe immer noch keine Freundin gefunden". Dafür hat er nun angeblich Depressionen und verlangt als Schadenersatz 30.000 Euro. -- Zugegeben, eine absurde Geschichte, die mir allerdings irgendwie bekannt vorkommt.

Und deswegen als präventiver Schadenersatz für eine mögliche Ente: das Video "CSI: Jim Carrey". Schönen Restsonntag noch nicht nur beim Quelle.de-Ramsch! Da geht übrigens immer noch nichts!

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