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Netzgeflüster T-Online hilft Raubkopierern auf die Sprünge
Nachrichten Medien & TV Netzgeflüster T-Online hilft Raubkopierern auf die Sprünge
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14:37 01.08.2009
Von Ernst Corinth
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Zuvor schauen wir mal kurz auf einen relativ neuen Service von T-Online: der dort angebotenen Navigationshilfe. Wenn ein T-Online-Kunde eine nicht mehr vorhandene oder nicht existierende Netzadresse in seinem Browser eingibt, dann schreitet dieser Dienst ungefragt ein – und nennt dabei vor allem Alternativadressen. Davon kann man halten, was man will. Manchmal ist das sogar nützlich. Und bisweilen hilft die Navigationshilfe sogar Leuten auf die Sprünge, die nach verbotenen Dateien, also raubkopierte Musik oder Filme, suchen.

Wer beispielsweise in seinem Browser die Adresse eines deutschen Verzeichnisses für Raubkopien eingibt, das seit Wochen schon vom Netz ist, der bekommt keine klassische Fehlermeldung, sondern erfährt von T-Online: „Möglicherweise ist die angefragte Internetadresse nicht mehr erreichbar. Wir haben für Sie im Internet gesucht und die folgenden Ergebnisse für Sie gefunden.“ Und gefunden wird unter anderem an prominenter Stelle eine Seite, die so beschrieben wird: „... ist deine Suchmaschine für Rapidshare, Torrents, Downloads, Emule, Cracks, Serials und Lyrics Wir bieten dir stündliche Updates, p2p RSS Feeds und alle ..“ Und die Seite hält sogar, was sie verspricht. Nett von T-Online – oder?

Zum Schluss noch ein Linktipp: das Geschicklichkeitsspiel „Me and the key“. Und – fast vergessen - auf dieser Seite kann man tolle
Zeitungsschlagzeilen erstellen.

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