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Netzgeflüster Überraschender Todesfall im Hause Microsoft
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14:04 03.02.2009
Möchte einfach nur nach Hause: Das entführte Brot Bernd.
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Was für ein hammerhartes Nachrichten-Wochenende: Die erste sensationelle Meldung entdeckte ich im Newsticker des „Titanic“-Magazins. Dort stand am vergangenen Sonnabend „Microsoft in Trauer“. Und dazu gab es einen Link auf die Online-Seiten der „Süddeutschen Zeitung“, die dort stundenlang die Nachricht verbreitete, dass die Miss-Word-Kanidatin gestorben sei. Was hätte das für Folgen gehabt? Bestimmt wäre allein schon aus Gründen der Pietät der Start von Windows 7 verschoben worden, und Bill Gates in seine alte Firma zurückgekehrt, um zu retten, was noch zu retten ist. Und, dachte ich weiter, ist das MS-Office-Paket ohne Word überhaupt zukünftig noch denkbar? Wohl kaum! Doch am frühen Abend gab es dann Entwarnung. Nicht die kommende Word-Version ist tot, sondern die „Süddeutsche“ hat bloß ein schnödes „l“ vergessen und damit den Tippfehler der Woche produziert, den man sich hier noch einmal anschauen kann.

Da haben wir und Microsoft ja noch einmal Glück gehabt. Und dann folgte schon die zweite sensationelle Meldung. Bekanntlich ist ja der Kinderstar „Bernd das Brot“ in Erfurt entführt wurden. Bisher fiel der Verdacht auf eine Gruppe von Hausbesetzern, an die am vergangenen Freitag Thomas Krappweis, Erfinder und Vater von „Bernd dem Brot“, leidenschaftlich appellierte: „Entführungen - und seien es auch nur Entführungen von Brot - halte ich für das falsche Mittel, um politische Ziele durchzusetzen. Wie ich ihn kenne, möchte er einfach nur nach Hause." Und nun gibt es endlich eine heiße Spur, die in eine ganz andere Richtung führt. Die Entführer haben nämlich ein neues Bekennervideo veröffentlicht und dabei einen entscheidenden Fehler begangen. Und den kann man sich hier anschauen.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf eine witzige Netzseite, die ich dank des „Handelsblatt“-Bloggers Thomas Knüwer entdeckte habe. Sie trägt den schönen Namen „Bullshit Science“ und beschäftigt sich mit irrwitzigen Produktbeschreibungen, mit Etikettenschwindel und –blödsinn, die von dem Betreiber der Website Frank Lachmann lustig und gemein kommentiert werden. Da gibt es beispielsweise den Hinweis: „Vorsicht! Becher sind nach dem Erhitzen heiß!“ Wer hätte das gedacht? Oder ein Kosmetikartikel wird tatsächlich „empfohlen von 1 Million echter Frauen!“ Echt? Dann ist ja darauf auch echt Verlass!

Zum Schluss ein paar beschauliche Links:
Vor fast genau 25 Jahren stellte Steve Jobs den ersten Apple Macintosh vor – Video
Mehr zu diesem Jubliäum kann man bei Heise.de nachlesen
YouTube-Video überführt Einbrecher
Und „Downloads ohne Grenzen: TV-Serien legal aus dem Netz“

Von Ernst Corinth


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