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Netzgeflüster Was ist bloß mit unseren Männern los?
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16:03 06.12.2009
Von Ernst Corinth
Quelle: Screenshot
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Das behaupten die bekannten amerikanischen Wissenschaftler, die in diesem konkreten Fall an der Universität von Montreal in Kanada forschen. Eigentlich wollten sie das Sexualverhalten männlicher Twens untersuchen und benötigten dazu auch junge Männer, die eben nicht regelmäßig Pornographie konsumieren. Und genau solche großen sauberen Jungs waren einfach nicht aufzutreiben, weil es sie eben -- meinen die Wissenschaftler jetzt -- nicht gibt!

Wer hätte das gedacht? Die Männer, die Pornos konsumieren, also letzten Ende alle, besorgen sich zu 90 Prozent das nötige Material - andere sprechen von Vorlagen - im Internet, der Rest ganz traditionell in der Videothek. Singles schauen dem bunten Treiben durchschnittlich 40 Minuten zu. Und das bis zu dreimal die Woche. Verheiratete (oder in einer festen Beziehung lebende) Männer kommen auf eine Wochenquote von 1,7-mal mit einer jeweiligen Zeitdauer von nur 20 Minuten. Was ja wiederum belegt, dass verheiratete Männer (zeitlich) getriebene sind, die immer unter Druck stehen -- im Vergleich natürlich zu den stets gelassenen Single-Männchen. Kurzum: wer Stress vermeiden will, sollte als Mann lieber nicht heiraten! Ob das vielleicht nur auf den Porno-Konsum zutrifft, muss jedoch noch näher untersucht werden.

So, das war unser Wort am Sonntag. Und noch etwas Positives gibt es zu melden: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen beschreitet beim Thema Arbeitslosigkeit ganz neue und völlig unkonventionelle Wege. Das beweist dieses Zeitdokument. Da wünschen wir: Viel Glück, Ursula! Und uns allen einen schönen Restsonntag!

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