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Convention Camp "Entscheidend ist, dass die Besucher Inhalte prägen"
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10:30 04.10.2011
Von Florian Heinz
Das Wordcamp beschäftigt sich vor allem mit der Blogging-Software Wordpress - aber auch andere Netzthemen werden auf der Unkonferenz diskutiert. Quelle: Poolie | flickr | cc by 2.0
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Mit welchen Themen beschäftigt sich Ihr Barcamp?
Unser Camp beschäftigt sich in erster Linie mit der Software WordPress. Aber auch andere Themen im Bezug auf das Web können eine Rolle spielen. WordPress ist in erster Linie eine Weblog Publishing Plattform, die darüber hinaus noch andere Möglichkeiten bietet.

Der Begriff WordCamp setzt sich aus WordPress und Barcamp zusammen und ist als Unkonferenz zu sehen. Es geht um das Zusammenfinden unterschiedlicher Menschen, vom Experten bis zum Laien, aus aller Welt, das Diskutieren neuer Ideen und bestehender Landschaften sowie das Entwickeln von Lösungen.

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Was ist das Besondere an Ihrem Barcamp?
Zum einen treffen sich Leute, die insbesondere an der Applikation WordPress ein Interesse haben und zum anderen wird das Camp aus der Community durch die Unterstützung von Sponsoren getragen. Es gibt kein finanzielles Interesse oder Kosten für die Teilnehmer. Ebenso wird der Ort der Veranstaltung bisher jährlich gewechselt, um die Rahmenbedingungen zu verändern, neue Orte kennen zu lernen und den Teilnehmern aus dem ganzen deutschsprachigen Raum entgegen zu kommen.

Wieviele und was für Besucher nehmen teil?
Je nach Location haben wir dabei verschiedene Möglichkeiten und Rahmenbedingungen; im Schnitt sind 250 Teilnehmer auf dem Camp; bestimmen die Inhalte und definieren den Austausch im Netzwerk.

Welche Unterschiede gibt es zwischen den “klassischen Konferenzen” und Barcamps?
In erster Linie ist ein Unterschied in der Aufbereitung und Planung der Inhalte zu sehen; wobei wir hier auch Abwandlungen zulassen bzw. experimentieren, welches die beste Form für das WordCamp ist. In der Regel stimmt ein Teil der Community über die Webplattform im Vorfeld die Themen online ab, so dass diverse Sessions stehen und Reize für Besucher setzen. Parallel können spontan oder vorbereitet Sessions direkt am Morgen des Camps angeboten werden und die Teilnehmer entscheiden, was sie hören bzw. sehen wollen. Ebenso können spontan in den Sessions die Themen zur Diskussion werden, weg vom Prolog und der Präsentation zur Diskussion. Entscheidend ist, dass die Besucher des Camp die Inhalte prägen und nicht auf vorgefertigte Abhandlungen treffen.

Besuchen Sie auch andere Barcamps? Und wenn ja, welche?
Ja, wir besuchen auch andere Camps, wobei das Spektrum von klassischen Konferenzen bis zu BarCamps abgebildet wird. Um nur einige Camps aufzuzählen, da die Realität sich jährlich ändert und durch das Interesse jedes einzelnen unseres Teams geprägt wird: BarCamp Mitteldeutschland; WordCamp Switzerland, Multimediatreff, Beyond Tellerrand, BarCamp Ilmenau, Google Developer Days oder re:publica.

Wann organisieren Sie Ihr nächstes Camp?
Aktuell steht es noch offen, ob wir wieder das Orga-Team stellen; ansonsten wird es 2012 hoffentlich wieder ein Treffen für Interessierte geben und den Austausch fördern. Das WordCamp findet üblicherweise ein mal im Jahr statt und dabei jeweils an einem neuen Ort. Es gilt diese Tradition fort zu führen.

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