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re:publica - die Internetkonferenz "Barcamps sind großartige 'Mini-Konferenzen'"
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15:56 30.09.2011
Von Florian Heinz
Konferenzen können auch Spaß machen: Johnny Haeusler auf der re:publica 2011. Quelle: Dirk Haeger | re:publica 2011 | flickr | cc-by 2.0
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Haz.de: Was ist die re:publica überhaupt?
Johnny Haeusler: Wir haben uns auf die etwas sperrige Beschreibung "Konferenz rund um Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft" geeinigt. Im Kern geht es darum, die zahlreichen Aspekte des Lebensraums Internet von möglichst vielen Seiten zu beleuchten und zu diskutieren.

Gibt es schon Schwerpunkte für die nächste re:publica?
Wir sind noch ganz am Anfang der Programmplanung. Also eher nein.

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Die Konferenz wächst von Jahr zu Jahr. Wird das "Klassentreffen" der Blogger nicht irgendwann zu groß?
Die re:publica ist schon lange kein Klassentreffen mehr, mit fast 3.000 Besuchern in 2011 sind wir eine ausgewachsene Konferenz. Auch unsere Umfrage unter den Besucherinnen und Besuchern spricht eine deutliche Sprache: Nicht einmal 25% unserer Gäste bloggen. Das Wachstum wollen und können wir nicht stoppen, die Alternative wäre eine künstliche Verknappung von Tickets, was sträflich wäre. Wenn das Interesse an einer Konferenz wie der re:publica wächst, freuen wir uns darüber und werden versuchen, der Nachfrage gerecht zu werden.

Was unterscheidet die re:publica von anderen Web 2.0 Konferenzen?
Die re:publica ist nicht als Business-Konzept gestartet, sondern aus einer Notwendigkeit heraus, alle Gründerinnen und Gründer sind selbst sehr aktiv im Netz tätig. Ich denke, man spürt das an den Themen, den Gästen und der allgemeinen Atmosphäre, die uns sehr wichtig ist. Die re:publica ist mittendrin, nicht außen vor.

Was halten Sie eigentlich von Barcamps?
Barcamps sind für mich großartige "Mini-Konferenzen" mit meist äußerst speziellen Themen, sie sind ein hervorragendes Forum für gleich gesinnte Experten und außerdem ein Beispiel für all das, was aus dem Netz heraus in die "Echtwelt" hinein wachsen kann.

Haben Sie Lieblingscamps?
Ich habe zwei sehr gute Radiocamps erlebt, aber auch das Politcamp fand ich spannend.

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