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Medien & TV 60 Produktionen gehen an den Start
Nachrichten Medien & TV 60 Produktionen gehen an den Start
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11:58 28.01.2009
Bereits sieben Mal ausgezeichnet: Regisseur Dominik Graf. Quelle: Johannes Simon/ddp
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Die Spannbreite der nominierten TV-Filme reicht von „Hurenkinder“ (ARD/NDR) mit Nina Kunzendorf über „Mütter, Väter, Kinder“ (ARD/NDR) mit Katja Flint und Matthias Brandt bis hin zu „Mogadischu“ (ARD/SWR/BR). Auch Regisseur Dominik Graf, mit bislang sieben Trophäen der am häufigsten ausgezeichnete Grimme-Preisträger, ist mit „Das Gelübde“ (WDR/arte) wieder im Rennen. „Auch der aktuelle Jahrgang bestätigt: Viele Fernsehfilme haben in Deutschland ein sehr hohes Niveau“, sagte der Direktor des Grimme-Instituts, Uwe Kammann.

Zudem bestätige sich, dass Krimis sehr präsent seien, „als spannende Verhandlung zeitkritischer Stoffe“, sagte Kammann. Allein drei Ausgaben des ARD-„Tatorts“, darunter die Folge „Auf der Sonnenseite“ (ARD/NDR) mit dem neuen Hamburger Kommissar Cenk Batu (Mehmet Kurtulus), haben eine Chance auf einen Grimme-Preis.

In der Endrunde werden die Jurys über zwölf Grimme-Preise in den Kategorien „Fiktion“, „Information & Kultur“ sowie „Unterhaltung“ entscheiden.

Bei den Serien lagen den Gremien den Angaben zufolge einige neue, preiswürdige Formate vor. So wurden „Doctor’s Diary“ (RTL), „Dr. Molly und Karl“ (Sat.1) und „Mord mit Aussicht“ (ARD/WDR) auf die Nominierungsliste gesetzt. Im Bereich Unterhaltung ist zum zweiten Mal „Switch Reloaded“ (ProSieben) nominiert, ebenso wie die Reihe „Guildo und seine Gäste“ (SWR). Die Preisverleihung findet am 3. April im Theater der Stadt Marl statt.

ddp