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Medien & TV Mario Adorf ist „Pinocchios“ Geppetto
Nachrichten Medien & TV Mario Adorf ist „Pinocchios“ Geppetto
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16:11 29.10.2013
Mario Adorf ist an Weihnachten im ARD-Zweiteiler „Pinocchio“ zu sehen. Der Familienfilm wird am 25. und 26.12.2013 jeweils um 16.10 Uhr gezeigt. Quelle: dpa
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Hamburg

Mit einem TV-Zweiteiler lässt die ARD die beliebte Holzpuppe „Pinocchio“ zum Weihnachtsfest lebendig werden. Stars wie Mario Adorf und Ulrich Tukur wirken in den zwei 90-minütigen Filmen mit, die das „Erste“ am 25./26. Dezember (jeweils 16.10 Uhr) zeigt. Der 83 Jahre alte Adorf spielt den Geppetto, der aus einem Stück Holz den später quicklebendigen Pinocchio mit der langen Nase schnitzt.

Schon einmal hatte der Schauspieler in einer Verfilmung des Klassikers von Carlo Collodi mitgewirkt: 1972 gab er in einer italienischen Serie an der Seite von Gina Lollobrigida den Zirkusdirektor. „Ich war allerdings ein bisschen unglücklich“, sagte Adorf am Dienstag in Hamburg, denn am liebsten hätte er damals den Part des Puppenspielers Mangiafuoco übernommen.

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Auch der Geppetto sei diesmal zunächst nicht seine Traumrolle gewesen. „Ich hätte ihn mir nicht ausgesucht, weil er so ein lieber Mensch ist“, meinte Adorf („Der große Bellheim“). „Als Schauspieler ist man nicht gerne ein lieber Mensch, als Schauspieler ist man viel lieber der Böse.“ Dann habe er sich aber doch ein bisschen in die Rolle des Geppetto verliebt.

Als Mangiafuoco erscheint diesmal Tukur auf dem Bildschirm, auch Inka Friedrich, Benjamin Sadler und Florian Lukas wirkten mit. Für die Mischung aus Real- und Animationsfilm, deren Titelheld als animierte Figur Unsinn treibt, drehten die Macher aus Kostengründen vor allem in der Türkei und nicht in Pinocchios Heimat Italien.

Dort erschien 1881 in einer Kinderzeitschrift die erste Geschichte über Pinocchio. Die Abenteuer der frechen Holzpuppe, deren Nase mit jeder Lüge länger wird, wurden mehrfach verfilmt, unter anderem als Disney-Zeichentrickfilm (1940), von der DEFA als Handpuppenfilm (1959) oder 2002 von und mit Oscar-Preisträger Roberto Benigni.

dpa

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