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Medien & TV Bayerischer Rundfunk will sich an Qualität messen lassen
Nachrichten Medien & TV Bayerischer Rundfunk will sich an Qualität messen lassen
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12:20 15.11.2012
Der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR), Ulrich Wilhelm, stellte am Donnerstag in München den ersten "Qualitätsbericht" seines Senders vor.
Der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR), Ulrich Wilhelm, stellte am Donnerstag in München den ersten "Qualitätsbericht" seines Senders vor. Quelle: dpa
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München

Dieser soll den besonderen Nutzen des BR für die Gesellschaft dokumentieren. "Der Legitimationsdruck ist erheblich gestiegen", sagte der Vorsitzende des Rundfunkrats, Bernd Lenze. Der Rundfunkrat werde die Einhaltung der Leitlinien "Programmwert", "Bayernwert", "Gesellschaftswert" und "Unternehmenswert" überwachen. Nachholbedarf gebe es unter anderem bei Angeboten für Jugendliche und für Migranten.

Der BR müsse mehr Migranten zeigen, die gesellschaftlich erfolgreich seien, sagte der Leiter des BR-Programmbereichs Planung und Entwicklung, Andreas Bönte. Der Sender suche mit seinen Zuschauern stärker den Dialog. Der Qualitätsbericht zeige, dass "wir im Unterschied zu anderen Sendern sehr respektvoll mit unseren Zuschauern umgehen".

Der BR befragte für den Bericht auch Außenstehende wie den Kabarettisten Helmut Schleich. Er kritisierte, dass in Sendungen wie "Dahoam is Dahoam" zum Teil ein "Plastikbairisch" gesprochen werde, und fügte hinzu: "Ich glaube, dass das Bayerische Fernsehen manchmal (...) noch "hinterfotziger" und frecher sein dürfte."

dpa/sag

14.11.2012
Imre Grimm 16.11.2012