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Medien & TV Bayern und Borussia helfen Sky
Nachrichten Medien & TV Bayern und Borussia helfen Sky
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08:13 07.08.2013
Von Freitag an richten sich die Kameras von Sky wieder auf die Bundesliga. Quelle: dpa
München

Der FC Bayern und Borussia Dortmund haben den Bezahlsender Sky Deutschland überraschend nah an die Gewinnzone befördert. Angesichts der abgelaufenen Bundesligaspielzeit und der Erfolge der deutschen Fußballteams in der Champions League sprach Sky-Chef Brian Sullivan am Dienstag von der „erfolgreichsten Fußballsaison in der Unternehmensgeschichte“. Die Sportspektakel, die vielfach nur bei Sky zu sehen waren, hätten zahlreiche neue Abonnenten angelockt.

Durch den Zuwachs an zahlenden Kunden konnte der seit Jahren defizitäre Pay-TV-Sender seinen Verlust zwischen April und Ende Juni auf 900.000 Euro deutlich verringern – im Vorjahreszeitraum hatte das Minus noch 14 Millionen Euro betragen. Analysten zeigten sich erfreut, sie hatten einen Verlust von knapp 5 Millionen Euro befürchtet. Die Sky-Aktie legte zwischenzeitlich um 7 Prozent zu und war damit Spitzenreiter im Nebenwerteindex M-Dax.

Umsatz und operatives Ergebnis stiegen ebenfalls stärker als erwartet. Die Erlöse wuchsen um 15 Prozent auf 375 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen kletterte um 60 Prozent auf 37 Millionen Euro.

Mit Sport, Spielfilmen und Dokumentationen lockte Sky im Quartalsverlauf unter dem Strich 48 000 neue Abonnenten an. Die Gesamtzahl der Kunden stieg damit auf knapp 3,5 Millionen. Viele von ihnen gewann der deutsche TV-Ableger aus dem Medienkonzern von Rupert Murdoch für Zusatzangebote wie hochauflösende Bildqualität oder Videoabrufe. Im Durchschnitt geben die Kunden nun fast 34 Euro im Monat bei Sky aus. Zum Renner entwickeln sich Apps, mit denen Zuschauer das Sky-Programm auch auf Smartphones und Tablet-Computern verfolgen können. Trotz der optimistischen Stimmung, die Sky-Chef Sullivan mit der Geschäftsentwicklung verbreitete, wollte er sich auch nach Ablauf von sieben Monaten noch nicht auf konkrete Jahresziele festlegen. Der Manager bekräftigte lediglich den Ausblick, wonach der operative Gewinn im Gesamtjahr 2013 positiv sein werde. Zu seinen mittelfristigen Zielen werde er sich in einem halben Jahr äußern: „Wir werden konkreter werden, wenn wir ins Jahr 2014 kommen.“

Bis auch unter dem Strich schwarze Zahlen stehen, werden sich die Aktionäre noch eine Weile gedulden müssen. Sky hat sich seinen Erfolg bei den Abonnenten teuer erkauft – vor allem durch die knapp 500 Millionen Euro, die jährlich für die Live-Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga fällig werden. Die Kosten dafür werden ab dem dritten Quartal verbucht. Zugleich dürfte der Anpfiff zur 51. Saison dem Sender aber einen neuen Abonnenten-Schub bescheren.

Des schärfsten Konkurrenten Deutsche Telekom hat sich Sky entledigen können. Mittlerweile kooperieren die früheren Konkurrenten: Mit Beginn der Saison 2013/14 sind alle Spiele via Mobilfunk und Sky Go auch auf den Netzen der führenden Anbieter Deutsche Telekom und Vodafone verfügbar.

Der aus Australien stammende Konzernchef Murdoch war vor fünf Jahren beim größten deutschen Pay-TV-Sender eingestiegen, der damals noch Premiere hieß. Er hat ihn seither mit einer Milliardensumme gepäppelt. Trotz der jüngsten Erfolge tut sich Sky hierzulande immer noch schwer, weil es – etwa im Unterschied zu Großbritannien – ein großes Angebot öffentlich-rechtlicher und kostenloser privater Fernsehprogramme gibt. Seit Anfang Juli gehört Sky Deutschland zu Murdochs neuem börsennotiertem TV-Konzern 21st Century Fox.

Von Jörn Poltz und Thomas Magenheim

(mit: rtr)

Streit mit Springer schwelt

Den Streit mit dem Springer-Verlag um seine neue Sport-App sieht Sky gelassen. Man sei zuversichtlich, alle Fragen mit den Beteiligten klären zu können, sagte Konzernchef Brian Sullivan gestern. Das neue Sky-Angebot für Tablet-Computer und Smartphones diene nicht dazu, der kostenpflichtigen „Bild plus“-Bundesliga-App Konkurrenz zu machen.
Die Sky-App zeigt gegen eine monatliche Gebühr auch Nicht-Abonnenten des Senders den Live-Stream des Kanals Sky Sports News HD. Für 4,49 Euro monatlich kann das Programm auch auf Smartphones oder Tablets geschaut werden. An Spieltagen sind so die Berichte der Bundesliga zu sehen.
Bei „Bild plus“ können Fans auf Abruf eigens produzierte Highlights der Bundesligaspiele anschauen. In der Sky-App sind die Bilder aber früher verfügbar, denn „Bild plus“ darf erst eine Stunde nach Abpfiff auf den Markt. Die DFL will mit Sky und Springer einen Kompromiss aushandeln. dpa

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