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15:34 06.10.2011
Der Gründer und langjährige Chef von Apple starb am Mittwoch (Ortszeit) in Kalifornien. Jobs litt seit Jahren an Krebs. Er gilt als treibende Kraft hinter zahlreichen Entwicklungen der Computerbranche. Quelle: dpa
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Die wichtigsten Stationen aus dem Leben des Steve Jobs:

1955

Steven "Steve" Paul Jobs kommt am 24. Februar in San Francisco zur Welt. Seine nicht verheirateten Eltern, der Syrer Abdulfattah Jandal und die Amerikanerin Joanne Schieblei, geben ihn zur Adoption frei. Steve wächst bei Paul und Clara Jobs im kalifornischen Mountain View auf.

1967

Als 12-Jähriger jobbt er in den Ferien bei der Technologiefirma Hewlett-Packard (HP).

1972

Jobs beginnt am Reed-College in Oregon ein Studium, obwohl sich seine Eltern dies nicht leisten können. Er bricht das Studium nach einem Semester ab, lebt als Hippie, experimentiert mit psychedelischen Drogen und wird Vegetarier.

1974

Bei Atari entwickelt Jobs Videospiele.

1976

Mit seinem Freund Steve Wozniak und dem nach kurzer Zeit ausgestiegenen dritten Partner Ronald Wayne gründet Jobs die Firma Apple. Den ersten Prototypen des "Apple I" bauen sie in der Garage von Jobs' Eltern - ein einfacher Computer aus einer Platine und einem Gehäuse, den sie mehr als 200 Mal über eine Computerkette verkaufen.

1977

Mit dem "Apple II", dem ersten Rechner mit farbiger Grafik, schafft Apple den Durchbruch.

1979

Jobs besucht das Forschungszentrum Palo Alto Research Center (PARC) des Kopiererherstellers Xerox. Dessen Computerspezialisten haben eine grafische Benutzeroberfläche entwickelt. Jobs, tief beeindruckt, erkennt die Möglichkeiten dieser Technologie, lizenziert sie und wirbt die Experten ab. Von Xerox übernimmt Jobs auch das Konzept der Computermaus.

1980

Apple geht an die Börse. Jobs Anteil wird auf 165 Millionen Dollar taxiert. Forbes führt ihn als bis dahin Jüngsten in seiner Liste der Reichsten.

1983

Jobs überredet den Marketingchef von Pepsi, John Sculley, als Firmenchef zu Apple zu wechseln. 1984: Jobs stellt den erste Apple Macintosh vor.

1985

Der Apple-Verwaltungsrat und John Sculley drängen Jobs in einem internen Machtkampf aus dem Unternehmen. Mit anderen Apple-Abtrünnigen gründet Jobs die Firma NeXT Computer.

1986

Vom Filmproduzenten George Lucas kauft Jobs für 10 Millionen Dollar das auf Animationsfilme spezialisierte Studio The Graphics Group. Daraus entsteht das Animationsstudio Pixar.

1991

Steve Jobs heiratet Laurene Powell. Mit ihr hat er zwei Töchter und einen Sohn. Aus einer früheren Beziehung mit der Malerin Chrisann Brennan hat Jobs eine weitere Tochter.

1995

Konkurrent Microsoft erzielt mit dem Start von Windows 95 viel Aufmerksamkeit. Allein im ersten Jahr geht die Software weltweit 40 Millionen mal über den Ladentisch. Apples Marktanteil sinkt innerhalb eines Jahres auf 5,4 Prozent. Pixar bringt den ersten Computeranimationsfilm "Toy Story" heraus. Der anschließende Börsengang macht Jobs zum Milliardär.

1996

Apple kauft NeXT für 400 Millionen Dollar. Jobs kommt in beratender Funktion zurück zum Apple-Konzern, der am Rand des finanziellen Abgrunds steht. 1997: Apple schreibt einen Rekordverlust von rund einer Milliarde Dollar. Jobs wird Interimschef. Microsoft investiert 150 Millionen Dollar in Apple, mit dem Geld baut Jobs den Konzern um.

1998

Im Weihnachtsquartal überrascht Jobs mit dem ersten Unternehmensgewinn seit September 1996. 2000: Jobs wird dauerhaft Apple-Konzernchef, für ein Jahresgehalt von einem Dollar.

2001

Jobs stellt den Musikplayer iPod vor. Mit dem Gerät und dem später gestartet Online-Shop iTunes wird Apple zum größten Musikverkäufer.

2004

Jobs gibt bekannt, dass er wegen eines Krebs-Tumors an der Bauchspeicheldrüse operiert werden musste.

2005

Jobs hält eine bewegende Rede vor Studenten der Stanford University.

2006

Jobs verkauft Pixar an Disney und wird größter Einzelaktionär des Unterhaltungsriesen. 2008: Bei einer Präsentation neuer Produkte tritt der Apple-Chef deutlich abgemagert auf. Erneut wird über seine Gesundheit diskutiert.

2007

Jobs präsentiert das iPhone, das den Mobilfunkmarkt umkrempelt und die Smartphone-Revolution in Schwung bringt.

2009

Jobs kündigt im Januar an, sich krankheitsbedingt für 6 Monate aus dem Tagesgeschäft bei Apple zurückzuziehen. Später wird bestätigt, dass Jobs eine neue Leber erhalten hat.

2010

Mit dem iPad haucht Apple der Geräteklasse der Tablet-Computer neues Leben ein. Jobs spricht von einer "Post-PC-Welt", in der der klassische Computer nicht mehr so wichtig ist.

2011

Jobs nimmt sich wieder eine Auszeit aus gesundheitlichen Gründen. Am 24. August zieht er sich von der Konzernspitze zurück und übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat.

dpa

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