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Medien & TV Die eigene Visitenkarte im Netz
Nachrichten Medien & TV Die eigene Visitenkarte im Netz
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17:06 18.11.2009
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Tatsächlich ist es anders als früher inzwischen auch recht einfach, eine schick gestaltete Visitenkarte im Web dauerhaft zu veröffentlichen. Den Weg dahin ebnen Webspace-Provider, auch Webhosting- Provider genannt: Das sind Anbieter von Internet-Speicherplatz.

Sie regeln die Bereitstellung der Domain, die Anbindung eines Servers mit der gewünschten Domain ans Internet sowie die Abwicklung des E-Mail-Verkehrs zu und von den E-Mail-Adressen, die an die Domain gebunden sind. Es geht darüber hinaus „eine Nummer kleiner“ wie auch „eine Nummer größer“. Eine Nummer kleiner wäre zum Beispiel eine Seite, auf der es lediglich ums Bereitstellen von Basisinformationen geht, die gelegentlich aktualisiert werden soll und die den Betreiber zumindest über Google auffindbar macht.

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Eine Nummer größer bedeutet dagegen, einen eigenen Server in einem Rechenzentrum anzumieten, bei dem man sich nicht nur um die Inhalte kümmert, sondern auch um die komplette Serversoftware (Linux- oder Windows-Server-Betriebssystem). Ein im Internet bereitgestellter Server erfordert 24 Stunden am Tag Pflege, da er üblicherweise mehrmals am Tag von außen angegriffen wird. Dabei handelt es sich in aller Regel nicht um Angreifer, die gezielt dieses eine Webangebot angreifen, sondern um „Skript-Kiddies“ und Hacker aus aller Welt, die größtenteils wahllos und automatisiert Server scannen und nach Schwachstellen durchsuchen.

Der durchschnittliche Anwender und Webserverbetreuer dürfte vielfach mit den möglichen Angriffszenarien überfordert sein – wer beherrscht schon Linux, durchschaut die Mechanismen einer Server-Firewall und ist stets über die Schwachstellen eingesetzter Serversoftware auf dem Laufenden? Und wer weiß, wie man unter Linux oder über einen ferngesteuerten Windows-Server Sicherheitspatches einspielt? Die Serverbetreuung sollte man als Neuling den Experten überlassen. Einen besonders einfachen Weg zur eigenen Webseite zeichnet beispielsweise der Anbieter Wordpress.

Hierüber ist das Einrichten eines kostenlosen Weblogs möglich: Einfach auf bei Wordpress registrieren, sich einen Namen für die persönliche Seite überlegen, schon steht sie unter einer Adresse wie homolaber.wordpress.de bereit.