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20:41 28.10.2009
Jaycut erprobt derzeit eine Videoschnittlösung. Die Ergebnisse lassen sich im Betastatus des Programms leider nicht speichern. Quelle: Screenshot
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Dabei zeichnet sich gerade im Bereich Online-Video ein wahrer Boom ab. YouTube, die Videoplattform im Internet schlechthin, gibt es zwar erst seit Februar 2005, sie entwickelte sich aber zu einer der am schnellsten wachsenden Plattformen im Internet und beherrscht inzwischen mit mehr als 70 Prozent Marktanteil den Bereich Video.

So werden laut einer Statistik vom Mai 2009 pro Minute 20 Stunden Videomaterial bei YouTube hochgeladen. Eine echte Webapplikation für Videobearbeitung lässt also noch auf sich warten. Der Nutzer kann aber über einen Umweg den Service anderer Portale nutzen. Denn Sites wie JayCut (jaycut.com), MotionBox (motionbox.com) und OneTrueMedia (onetruemedia.com) bieten die Möglichkeit an, Material von anderen Plattformen wie YouTube, Photobucket, Flickr oder MySpace per Link zu importieren, dieses Material zu bearbeiten – es können meist Audio-, Bild- und Texteffekte hinzugefügt sowie kleine Schnitte vorgenommen werden – und erneut auf einer Webseite wie etwa im eigenen Blog und natürlich direkt auf der jeweiligen Plattform zu präsentieren.

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Allerdings bietet keine der Sites die kostenlose Option an, das Videomaterial auch wieder auf den eigenen Computer herunterzuladen. Für diese Möglichkeit wird etwa bei OneTrueMedia ein Prokonto vorausgesetzt. Aber selbst dann stehen längst nicht alle Dateiformate zur Verfügung. Wer ein Video aber richtig bearbeiten will, ist auch weiterhin auf Software angewiesen. Hier seien Apples iMovie, Microsofts Windows Movie Maker und Pinnacles Videospin erwähnt.

Von Marcus Schwarze, Ernst Corinth und Dirk Kirchberg