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Medien & TV Formel 1 gibt Gas und überholt „Tatort“
Nachrichten Medien & TV Formel 1 gibt Gas und überholt „Tatort“
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11:16 01.08.2011
Ganz weit vorn: Die Formel 1 bei den Fernsehzuschauern. Quelle: dpa
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Berlin

Damit schnitt das Formel-1-Rennen auch bei der absoluten Zuschauerzahl besser ab als das Abendprogramm der Sender, das zu einem großen Teil aus Wiederholungen bestand.

Um 20.15 Uhr interessierte sich ein Großteil des Publikums für den „Tatort“ aus Bremen mit Kommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel) mit dem Titel „Familienaufstellung“ - ihn sahen 6,67 Millionen Menschen (20,3 Prozent). An zweiter Stelle lag das ZDF-Melodram „Tiefe der Gefühle“ nach einer Vorlage von Rosamunde Pilcher - die Produktion aus dem Jahr 2004 mit Patrik Fichte wollten noch einmal 5,21 Millionen Zuschauer (15,9 Prozent) sehen.

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Die RTL-Komödie „Nie wieder Sex mit dem Ex“ (eine Erstausstrahlung) erreichte um 20.15 Uhr 3,57 Millionen Zuschauer (11,1 Prozent), die Sat.1-Krimiserie „Navy CIS“ 3,00 Millionen und die anschließende Serie „The Mentalist“ 3,01 Millionen (9,4 Prozent), der ProSieben-Fantasyfilm „Spider-Man 2“ 2,68 Millionen (9,0 Prozent), die Vox-Reihe „Das perfekte Promi Dinner“ 1,52 Millionen (7,4 Prozent), die Kabel-eins-Serie „Two and a Half Men“ 1,16 Millionen (3,7 Prozent) und das RTL-II-Abenteuerdrama „The Beach“ 1,02 Millionen (3,2 Prozent).

Krimireihe „Sherlock Holmes" weiterhin gern gesehen

Am späteren Abend punktete die ARD erneut mit der Krimireihe „Sherlock Holmes“. Der Film „Der blinde Banker“ verbuchte um 21.45 Uhr 3,90 Millionen Zuschauer (15,1 Prozent).

In der Jahreswertung 2011 liegt der Vorjahressieger und Marktführer RTL weiter vorn: Der Kölner Privatsender rangiert mit 14,1 Prozent vor den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD (12,7) und ZDF (12,4). Die Privatsender Sat.1 (10,0), ProSieben (6,1) und Vox (5,6) folgen mit etwas mehr Abstand. Dahinter liegen Kabel eins (3,8), RTL II (3,5) und Super RTL (2,2). In der jüngeren Zielgruppe (14 bis 49 Jahre) führt RTL mit großem Vorsprung (18,7 Prozent) vor ProSieben (11,6), Sat.1 (10,6) und Vox (7,5 Prozent).

kas/dpa