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„Game of Thrones“-Regisseur: „Ich wollte sie alle töten“

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15:45 20.06.2019
Miguel Sapochnik wünschte sich eine radikales Ende. Quelle: Chris Pizzello/picture alliance
Winterfell

Bei der HBO-Serie „Game of Thrones“ war er der Mann fürs Grobe: Der britische Regisseur Miguel Sapochnik zeichnete sich bereits für einige der beliebtesten Folgen der vorfinalen Staffeln verantwortlich. Seine Handschrift trugen zum Beispiel der Überfall der Weißen Wanderer auf das Dorf der Wildlinge (Staffel fünf) und die Schlacht der Bastarde (Staffel sechs).

Gemeinsam hatten Sapochniks Szenen dabei vor allem eines: Sie gehörten zu den brutaleren der Serie. So richtig brutal sollte auch die dritte Folge der achten Staffel werden, wäre es nach Sapochnik gegangen. Doch die Produzenten David Benioff und D.B. Weiss zogen die Reißleine.

Sapochnik wollte gnadenloses Ende

„Ich wollte alle töten“, sagte Sapochnik über die Schlacht um Winterfell in einem Interview mit der Filmwebseite IndieWire. „Ich wollte Jorah bei dem Reiter-Angriff am Anfang sterben lassen. Ich war bereit, absolut jeden zu töten.“ Er wollte, dass es „gnadenlos“ ist. So gnadenlos, sagt Sapochnik, dass die Zuschauer in den ersten zehn Minuten sagen: „Alle Vorhersagen sind ungültig. Jeder kann sterben“.

Aber Benioff und Weiss wollten das nicht, so Sapochnik. „Es gab viel Hin und Her deswegen.“ Einige seiner Ideen wollten die Produzenten aber für die vorletzte Folge aufheben. Sapochnik resümiert: „Die wichtigste Einsicht ist, dass es nicht meine Serie ist.“ Der finale Schnitt sei nicht seine Aufgabe gewesen – „es ist ihrer, es ist ihre Entscheidung.“

Von RND/ali

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