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Medien & TV Gottschalk wechselt zu RTL
Nachrichten Medien & TV Gottschalk wechselt zu RTL
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17:55 22.06.2012
Foto: Nachdem es bei der ARD nicht geklappt hat, will das „Supertalent“ Gottschalk künftig bei RTL Quote machen.
Nachdem es bei der ARD nicht geklappt hat, will das „Supertalent“ Gottschalk künftig bei RTL Quote machen. Quelle: dpa
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Berlin

Thomas Gottschalk hat zwei Wochen nach seinem ARD-Abschied eine neue TV-Heimat gefunden. RTL hat den 62-jährigen Altmeister der großen Show für die neue Staffel seiner Castingshow „Das Supertalent“ verpflichtet. Der Kölner Privatsender bestätigte am Freitag entsprechende Berichte des Branchendienstes und der „Bild“-Zeitung.

„Ich habe gemerkt, dass das Publikum mich auf der großen Showbühne sehen will – und genau die hat mir RTL angeboten“, zitierte der Sender seinen Neuzugang, der neben Dieter Bohlen über das Fortkommen der Kandidaten entscheiden soll. „'Das Supertalent' ist derzeit die erfolgreichste Showreihe im deutschen Fernsehen. Und ich freue mich auf Dieter Bohlen, denn zwischen uns sind schon immer die Funken geflogen.“

Aus der Jury verschwinden Motsi Mabuse und Sylvie van der Vaart.

„Sylvie van der Vaart ist uns wichtig und wir werden uns gemeinsam auf neue Projekte in den Bereichen Show und Magazine konzentrieren“, sagte RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger. „Motsi Mabuse, die 2011 ebenfalls in der Jury saß, wird sich in Zukunft wieder verstärkt aufs Tanzen und die RTL-Show 'Let´s Dance' konzentrieren.“

 Ob es neben Gottschalk und Bohlen noch ein weiteres Jurymitglied geben wird, ließ RTL offen. Die neue Staffel des „Supertalents“ zeigt der Sender ab Herbst.

Neben einer neuen Jury soll die Sendung auch „dramaturgisch“ neue Züge bekommen. Produziert wird „Das Supertalent“ von der Ufa-Tochter Grundy Light Entertainment, die auch Gottschalks ARD-Vorabendplauderei „Gottschalk Live“ hergestellt hatte.
 Gottschalk war schon einmal bei RTL zu Hause, als er von 1992 bis 1995 einen Late Night Talk moderierte. Damals endete die Zusammenarbeit nach Auseinandersetzungen mit dem damaligen Geschäftsführer Helmut Thoma.

dpa