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Nachrichten Medien & TV Helmut Berger geht ins Dschungelcamp
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11:37 05.12.2012
Der österreichische Schauspieler Helmut Berger geht nach Informationen der Zeitschrift „Bunte“ ins RTL-Dschungelcamp. Quelle: dpa
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München/Köln

Der legendäre Filmstar Helmut Berger (68) geht in das RTL-Dschungelcamp. „Das ist wie eine Bühne. Ich werde sowieso nur Italienisch und Französisch sprechen. Und wenn ich Straußeneier essen muss, denke ich an etwas sehr Schönes“, zitiert die Zeitschrift „Bunte“ den ehemaligen Visconti-Star („Ludwig II.“). Sie erhärtet damit Gerüchte, über die die „Bild“-Zeitung vor kurzem berichtet hatte. Während der Zeit in Australien wolle er „mindestens zehn Kilo abspecken“. RTL wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Die Gage für die Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ hat Berger, der nach eigenen Angaben derzeit von 450 Euro Rente im Monat lebt, bereits verplant, wie die „Bunte“ berichtet. Nach seiner Rückkehr aus dem Dschungel werde er damit seine Wohnung in Salzburg renovieren, die er von seiner Mutter geerbt hat.

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Vor rund einem Monat hatte der Österreicher gesagt, er werde nur für gutes Geld ins Dschungelcamp ziehen. „Wenn sie mir 150 000 Euro geben, gehe ich vielleicht hin“, sagte der 68-Jährige Anfang November in Berlin. „Dann werde ich halt Dschungelstar statt Weltstar“, fügte er damals augenzwinkernd hinzu.

Berger war in den 70er Jahren eine Ikone des europäischen Kinos. Der bisexuelle Schauspieler war lange Lebensgefährte und erklärter Lieblingsschauspieler des italienischen Meisterregisseurs Luchino Visconti (1906-1976). Ihm verdankte er auch seinen Durchbruch mit dem NS-Drama „Die Verdammten“ und die Hauptrolle in dem Film „Ludwig II.“ über den bayerischen Märchenkönig (1972). Nach Viscontis Tod 1976 stürzte Berger ab und hatte mehrfach schwere Alkoholprobleme.

In jüngster Vergangenheit hatte er vor allem mit einem Auftritt in der Talkshow von Markus Lanz Schlagzeilen gemacht. Dabei hatte er die Teilnehmer schräg angeredet und dem Komiker Jörg Knör bei einem anfangs lustig gemeinten Gerangel zwischen die Beine gegriffen. „Das ist mein üblicher Griff, ich will wissen, was ich in der Hand habe“, kommentierte er das.

dpa

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