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22:24 03.05.2015
Bereits für ihre Rolle in der Serie mit dem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet: Viola Davis. Quelle: dpa
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Hier nutzt die Staranwältin und Professorin Annalise Keating (Viola Davis) mithilfe ihrer willfährigen Jurastudenten jede Gesetzeslücke, erpresst Kollegen und bringt auch schon mal den eigenen Liebhaber in die Bedrouille, um vor Gericht zu gewinnen.

Um Moral geht es hier nicht, deshalb nennt Keating ihre Uni-Kurse auch „Wie man mit Mord davonkommt“. Justitia ist hier nur eine goldfarbene Trophäe, die sich der Student verdient, der die besten Hinweise zur Lösung des aktuellen Falles besorgt. Darunter sind Alfred Enoch, bekannt als Mitschüler aus den „Harry Potter“-Filmen, und Matt McGorry, der in „Orange Is the New Black“ einen Polizisten spielt.

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Schon in der ersten Folge wird verraten, dass die angehenden Juristen selbst einen Mord zu vertuschen haben. In Rückblenden offenbaren sich immer mehr Details, sodass der Zuschauer die 15 Episoden der ersten Staffel am liebsten am Stück schauen würde. Dazu trägt auch das herausragende Spiel von Viola Davis bei, die für die Rolle für den Golden Globe nominiert wurde. Sie ist toughe Anwältin und gebrochene Frau zugleich: Ihr Mann ging mit einem späteren Mordopfer fremd. Die überraschenden Wendungen sind jedoch bisweilen hanebüchen. Das liegt wohl daran, dass die Produzentin Shonda Rhimes auch hinter der Arztseifenoper „Grey‘s Anatomy“ steht. Hauptsache, diesmal wird nicht wieder das Ende vorab ausgeplaudert.

Nina May

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