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Medien & TV Klementine, Meister Proper oder Herr Kaiser – Kennen Sie noch diese kultigen Werbeclips?
Nachrichten Medien & TV Klementine, Meister Proper oder Herr Kaiser – Kennen Sie noch diese kultigen Werbeclips?
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17:38 13.11.2018
Johanna König alias Klementine warb viele Jahre für das Waschmittel Ariel. Quelle: picture-alliance/ dpa
Hannover

Ein eingängiges Lied, eine witzige Story oder ein Protagonist, der immer wieder auftaucht: Manchmal reichen einfache Zutaten, um einen Werbeclip zum Erfolg zu verhelfen. Doch wirklichen Kultstatus haben nur wenige erreicht. Und viele von ihnen haben schon einige Jährchen auf dem Buckel. Wir haben uns mal durch die TV-Geschichte gewühlt und zehn legendäre Werbeclips für Sie zusammengestellt.

Diese Dame etwa dürfte wohl eine der bekanntesten Werbe-Figuren in der deutschen TV-Geschichte sein: Klementine. Mit Latzhose und Mütze warb die Figur, dargestellt von Johanna König, bis in die 80er Jahre für das Waschmittel Ariel. Dieser Spot stammt aus dem Jahr 1968.

Während Klementine immer helfend zur Seite stand, ist eine andere Werbefigur in jedem Clip in die Luft gegangen: das HB-Männchen. Heute darf es aber seinem Ärger nicht mehr im Fernsehen Luft machen, denn Zigaretten-Werbung ist dort nicht mehr erlaubt.

Tiere sind auch ein beliebtes Element in der Werbung. Dabei müssen sie nicht einmal echt sein – so wie der Bärenmarke-Bär. Welches Kind wollte nicht so einen Bären als Spielgefährten? Dieser Clip stammt aus dem Jahr 1982.

In den 90er Jahren gab es auch jede Menge Spots für Tankstellen. Während die einen den Tiger im Tank hatten (Esso), setzte Dea auf Humor und Super-Ingo.

Doch es sind nicht immer nur die Protagonisten an sich, die einen Spot kultverdächtig machen. Manchmal reicht dazu auch ein einprägender Song. Auf diesen Effekt hat auch Coca-Cola eine Zeit lang gesetzt, wie diese Werbung aus dem Jahr 1988 zeigt.

Auch Langnese schaffte einen solchen Erfolg in den 80er Jahren – mit „Like ice in the sunshine“.

Genuss ist sowie ein wichtiger Bestandteil der Werbung – auch in Bezug auf Kaffee. Und wer konnte schon besser „Isch abe gar keine Auto“ sagen als „Angelo“ in der Nescafé-Werbung?

Das wohlige Gefühl aus Kindheitstagen versuchte dagegen Werther’s hervorzurufen, wie das Unternehmen schon 1992 zeigte.

Vor Kraft strotze und strotz in der Werbung vor allem einer: Meister Proper. Schließlich war das aber auch seine Aufgabe: die Hausfrau bei der Hausarbeit zu unterstützen, wie dieser Clip aus dem Jahr 1988 zeigt.

Sogar Versicherungen schafften es in den 90er Jahren mit ihren Clips zu Kultstatus. Bei der Hamburg Mannheimer kümmerte sich Herr Kaiser um das Wohl seiner Kunden. Die Allianz setzte dagegen auf solche Clips – und kramte sie nach Jahrzehnten sogar wieder hervor und setzte damit voll und ganz auf das Nostalgie-Gefühl der Zuschauer.

Von Dana Schülbe/RND

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