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Medien & TV „Maxim“ wird weiteres Opfer des Magazinsterbens
Nachrichten Medien & TV „Maxim“ wird weiteres Opfer des Magazinsterbens
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16:05 27.03.2009
Auf der Internetseite wird zwar noch für ein Abo geworben, doch das Männermagazin "Maxim" wird eingestellt. Quelle: Screenshot
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„Die aktuelle Wirtschaftskrise hat den Anzeigenmarkt im Männersegment sehr stark getroffen“, begründete Marquardt-Vorstand Albrecht Hengstenberg die Entscheidung. Für „Maxim“ sei dadurch keine positive wirtschaftliche Perspektive mehr gegeben. Wie viele Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sind, war zunächst unklar. Der Verlag war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Maxim“ wird von der Schweizer Marquard Media AG herausgegeben. Die verkaufte Auflage lag laut IVW bei 117 191 Exemplaren. Marquard hatte die Rechte für die deutsche Ausgabe 2008 vom Verlag Axel Springer gekauft. Marquard verlegt insgesamt 42 Publikationen in fünf Ländern, darunter in DeutschlandCosmopolitan“, „Joy“ und „Shape“.

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Das Ende von „Maxim“ setzt die Reihe der in den vergangenen Monaten eingestellten Titel fort. Erst im Februar war die deutsche Ausgabe der „Vanity Fair“ nach knapp zwei Jahren eingestellt worden. Zuvor hatte der Burda-Verlag auch das Ende des Internet-Lifestyle-Magazins „Tomorrow“ und des Trendmagazins „Young“ angekündigt.

Der Verlag Axel Springer hatte im Januar die Einstellung der Printausgabe der Jugendzeitschrift „Yam!“ bekannt gegeben. Bereits im November hatte der Hamburger Verlag Gruner+Jahr angekündigt, das Personality-Magazin „Park Avenue“ einzustellen. Zuvor hatte Gruner+Jahr bereits eine Umstrukturierung der Wirtschaftsmedien verkündet.

ddp