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10:30 05.02.2014
Auf der Intensivstation: Operation geglückt, Patient lacht. Quelle: von Gagern/NDR
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Hannover

„Wer Hannover kennt, dem gefällt es überall“, sagt Arnulf Rating - und ist hier trotzdem wohlgelitten. Das Ensemble der NDR-Radiosendung „Intensivstation“ macht Station im kleinen Sendesaal, um vor Publikum eine Folge ihres Monatsrückblicks zu produzieren; auch fürs Fernsehen: Dort gibt’s den satirischen Spaß am Donnerstag um 23.30 Uhr.

„Bitte brechen Sie jetzt grundlos in Jubel aus“, fordert Moderator Axel Naumer, und die Gäste im seit Monaten ausverkauften kleinen Sendesaal machen bereitwillig mit. Grundlos ist der Applaus jedoch nicht, denn was die Radiosatiriker zu bieten haben, ist erstklassig, hochaktuell und vor allem böse.

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Arnulf Rating, Christoph Sieber, Hans-Hermann Thielke, Martin Zingsheim und Antonia von Romatowski stehen auf der Bühne - Namen, die man sich merken kann. Sieber begrüßt das zunächst zurückhaltende Publikum im „Hexenkessel Hannover“. In atemberaubendem Tempo sinniert er über Klingeltöne, vollautomatische Autos und Unterhosen.

„Mann über Bord, Frau überglücklich“, auch Zingsheims Wortwitz kommt gut an beim Publikum. Thielke schwadroniert über Ansagen der Deutschen Bahn auf Englisch: „Ladies and Gentlemen“ sei ja immerhin so was Ähnliches wie „Meine Damen und Herren.“ Rating ist als Security-Mitarbeiter schon optisch ein Erlebnis - er referiert über Ursula „Uschi“ von der Leyens Antrittsbesuch in Afghanistan. Sei ihr Lächeln nun „entwaffnend oder zum Schießen?“

TV-Tipp

Am Donnerstag, 6. Februar, um 23.30 im NDR-Fernsehen.

Star des Abends ist die einzige Frau im Ensemble: Antonia von Romatowski kommt als Kanzlerin und als Verteidigungsministerin. Naumer erklärt, was davon wie und wann später im Fernsehen zu sehen sein wird - das Publikum nimmt gern Teil an dem kleinen Einblick, den es hinter die Kulissen einer TV-Produktion werfen darf. „Wir schicken mehr Soldaten nach Mali, sobald ich dort die Ganztagsbetreuung organisiert habe“, sagt Romatowski, „das liegt mir persönlich sehr am Herzen.“ Brüllendes Gelächter.

Der ADAC, Lanz-Wagenknecht: Auf der Intensivstation werden die Ereignisse des „bisher besten Monats des Jahres“ im Zeitraffer präsentiert. Das alles ist sehr lustig, und man fragt sich, wie die Macher es fertigbringen, Monat für Monat eine derartige Punktlandung hinzulegen. Vielleicht könnte man das den NDR-Info-Redakteur der Sendung fragen - wenn Stefan Fritzsche nicht gerade in blutverschmiertem, grünem Arztkittel selbst auf der Bühne steht.

Von Michael Krowas

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