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Medien & TV „The Witcher“: Erster Trailer mit Geralt, Ciri, Yen und Triss auf der Comic Con 2019 gezeigt
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Netflix Serie - Witcher: Erster offizieller Teaser-Trailer

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13:35 04.08.2019
„The Witcher": Die Netflix-Serie hat bisher für negative Kritik gesorgt. Jetzt gibt es den ersten offiziellen Teaser-Trailer zur Serie mit Henry Cavill als Hexer Geralt (hier im Screenshot aus dem Teaser-Trailer von hinten zu sehen). Quelle: Netflix/Screenshot
San Diego

Auf der Comic-Con 2019 wurde der erste Teaser-Trailer zur geplanten Netflix Serie „The Witcher” mit Henry Cavill in der Hauptrolle als Hexer Geralt gezeigt. Monsterkämpfe, Pirouetten, Zaubersprüche und Absude – viele Szenen erinnern an die Bücher. Zudem sind Ciri, Yennefer, Triss, die nilfgaardische Armee und noch vieles mehr im Trailer zu sehen.

The Witcher - Offizieller Teaser-Trailer zur Netflix Serie

Netflix hatte zuvor für das veröffentlichte Material zur Eigenproduktion der Witcher Serie eher negative Kritik erhalten. So wurde sich im Netz teils heftig über die Besetzung und die Designentscheidungen aufgeregt. Man denke da etwa an die Rüstungen der nilfgaardischen Armee, wie dieser Tweet zeigt:

Wie der Teaser-Trailer jetzt verrät, wurde die Rüstung der nilfgaardischen Soldaten nicht mehr verändert. Können Sie die Stelle im Teaser-Trailer entdecken?

Hier ist der Teaser-Trailer von „The Witcher” mit deutscher Synchronisation.

Hier ist der Teaser-Trailer auch noch in der englischen Originalfassung:

Wann erscheint „The Witcher“ auf Netflix?

Netflix will „The Witcher“ noch im Jahr 2019 ausstrahlen. Die erste Staffel soll acht Episoden umfassen. Noch ist unklar, ob diese nach und nach veröffentlicht werden, oder ob die erste Staffel komplett zu sehen sein wird. Netflix ist jedenfalls dafür bekannt, gerne gleich alle verfügbaren Episoden zur Verfügung zu stellen.

Was ist „The Witcher” und worum geht es?

Nach allem was bisher bekannt ist, wird sich die Netflix Serie „The Witcher” an die Buchvorlage von Andrzej Sapkowski und weniger an die Spieleserie „The Witcher” von CD Project Red halten. Wer weder die Bücher gelesen, noch die Spiele gespielt hat, wird sich fragen, worum es geht.

In seinen drei Kurzgeschichten, einer fünfteiligen Romanreihe, sowie einem zusätzlichen Einzelroman erzählt Andrzej Sapkowski die Geschichte vom Hexer Geralt, dem sonderbaren Kind Ciri, der nach Flieder und Stachelbeeren duftenden Zauberin Yennefer von Vengerberg und vielen weiteren Charakteren.

Geralt von Riva ist einer der wenigen verbliebenen Hexer, der als professioneller Monsterjäger durch die namenlose Welt von Sapkowski umherzieht und sein Handwerk feilbietet. Der Teil der Welt in dem die Ereignisse im Buch stattfinden, ist ein vom Krieg gekennzeichnetes Land.

Das Kaiserreich Nilfgaard ist auf Expansionskurs und erobert ein Reich nach dem anderen. Als nächstes steht die Eroberung der nördlichen Königreiche an – und genau hier setzen die Bücher an. Allem Anschein nach wird das auch die Ausgangslage der Netflix Adaption sein.

Wer ist der Hexer Geralt?

Ausgebildet in der Burg Kaer Morhen, lehrte ihm sein Mentor Vesemir alles was Geralt im Kampf gegen Monster wissen muss. Seine weißen Haare hat Geralt übrigens nicht etwa, weil er alt sei, sondern wegen einer Nebenwirkung der sogenannten Kräuterprobe. Das ist ein wohl sehr grauenhafter Teil der Hexerausbildung, den nur zwei von zehn Probanden überleben.

Nach dieser Mutation sind die Sinne geschärft - ein Hexer altert langsamer, hat schnellere Reflexe, ein viel langsameren Puls, kann nicht krank, hypnotisiert oder verzaubert werden und kann seine Pupillen wie eine Katze aktiv weiten oder verengen.

Die Mutation macht alle Hexer steril, weshalb auch Hexer Geralt nicht imstande ist Kinder zu zeugen. Ein Detail, das auch im späteren Verlauf der Serie noch von Bedeutung sein könnte. Eine weitere Folge der Mutation ist angeblich auch ein Abtöten sämtlicher Emotionen.

Auch Hexer Geralt wirkt im Buch, sowie in den Spielen wenig befangen von den Ereignissen, die um ihn herum geschehen. Zwar ergreift er nur selten Partei und agiert im Allgemeinen sehr neutral. Dennoch finden sich im Buch immer wieder Andeutungen auf Gefühle, oder zumindest ein kümmerlicher Rest davon in Geralt’s Handlungen und Interaktionen.

Ob die Netflix-Serie diesen inneren Konflikt visuell transportieren kann, bleibt abzuwarten. Potenzial wäre auf alle Fälle da.

Was macht „The Witcher” so besonders?

Die Welt vom „Hexer” kennzeichnet sich durch viele Graustufen. Im Unterschied zu vielen anderen Fantasy-Geschichten verschwimmt die Grenze zwischen Gut und Böse - einem Element, das einem übrigens auch in der Videospielreihe „The Witcher” von CD Project Red begegnete.

Die Mythologie und der Aberglaube ist stark von osteuropäischen Einflüssen geprägt. Insbesondere die Monster bedienen sich der Sagen und Legenden Osteuropas.

Die Geschichten werden besonders für den ironischen Unterton und die zahlreichen Verweise zu gesellschaftlichen und politischen Themen in der Realität geschätzt. Themen wie Krieg, Gewalt, dem Leid unter der Bevölkerung und Rassenprogrome sind meist mit Geralt’s Abenteuern und Hexeraufträgen verwoben.

Insbesondere die Spannungen zwischen Menschen und den als „Anderlingen” bezeichneten Elfen, Zwergen und anderen Rassen weisen oftmals Parallelen auf und lassen sich auf unsere Zeit übertragen.

Es wird sich erst noch zeigen müssen, ob der Charme der Bücher auch erfolgreich Einzug in die Netflix-Serie erhält.

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Von tr/RND

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