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10:17 01.09.2014
In jeder Folge muss Olli Schulz 24 Stunden an einem ihm unbekannten Ort 
ausharren. Am Montag besucht er das Hip-Hop-Label „Azzlackz“ in Offenbach. Quelle: obs/ProSieben Television GmbH
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Offenbach/Hannover

Eigentlich sollte er nur eine Lücke füllen, die Fans von „Circus HalliGalli“ über die Staffelpause hinwegtrösten. Doch dann kam alles anders. Schon nach der ersten Folge von „Schulz in the Box“, in der Olli Schulz in einer Holzkiste an einem ihm unbekannten Ort abgesetzt wird, brach ein Begeisterungssturm im Internet los. Doch nach vier Folgen, in denen Schulz Berlin, Tokio, Moskau und Hannover bereiste, war zunächst Schluss. Bis jetzt. Am Montagabend gibt es eine weitere Folge von „Schulz in the Box“ und das Ziel wird Offenbach sein. Besser gesagt: das Offenbacher Getto, wo Schulz beim Besuch des Hip-Hop-Labels „Azzlackz“ den Rapper „Haftbefehl“ kennenlernt. „Den Ober-Babo“, wie Schulz respektvoll anerkennt.

Respekt vor den Menschen, und seien sie noch so anders, sowie die leisen Momente, die sich das Format erlaubt, zeichneten schon die ersten Folgen aus. In 
Tokio, wo Schulz in einem Kuschelcafé den Kopf in den Schoß einer Dame legte, um deren Dienste auszuprobieren, brach er peinlich berührt ab und erklärte, das könne er nur mit Liebe. In Offenbach lernt Schulz, was einen echten Gangster-Rapper ausmacht. Sein Fazit am Ende: „Als Gangster-Rapper übers Gangster-Sein zu rappen, ohne immer noch Gangster zu sein. Das ist das Offenbacher Resozialisierungsprogramm, glaube ich.“

Von Nora Lysk

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