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Medien & TV Staatsminister Neumann für Alternativen zu Killerspielen
Nachrichten Medien & TV Staatsminister Neumann für Alternativen zu Killerspielen
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07:17 02.04.2009
Das Computerspiel „Counterstrike“.
Das Computerspiel „Counterstrike“. Quelle: Lennart Preiss/ddp
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„Die Gewaltspiele müssen an Attraktivität verlieren“, sagte er der „Berliner Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Den Jugendlichen müssten Alternativen angeboten werden. „Deshalb sollten die Hersteller wertvolle Qualitätsspiele entwickeln.“ Als Beispiel nannte der Kulturstaatsminister Spiele, die zum Lernen anregen.

Zugleich forderte Neumann eine stärkere Medienkompetenz. „Eltern und Lehrer müssen dazu beitragen“, betonte er. Eltern müssten ihre Verantwortung wahrnehmen und auch überprüfen, mit welchen Computerspielen sich ihre Kinder befassen.

Neumann zeigte zugleich Sympathie für ein Verbot von Killerspielen. „Von mir aus bräuchte es keine Killerspiele zu geben.“ Es müsse allerdings geprüft werden, ob und wie ein mögliches Verbot juristisch umgesetzt werden könne. Zudem plädierte Neumann dafür, den Vollzug bereits geltender Strafgesetze zu überprüfen.

ddp