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Medien & TV „Chewie, wir sind zu Hause“
Nachrichten Medien & TV „Chewie, wir sind zu Hause“
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20:15 18.04.2015
Von Christiane Eickmann
Gute Freunde kann niemand trennen: Chewbacca mit der Armbrust im Anschlag, neben ihm Han Solo, gespielt von Harrison Ford.
Gute Freunde kann niemand trennen: Chewbacca mit der Armbrust im Anschlag, neben ihm Han Solo, gespielt von Harrison Ford. Quelle: Lucasfilm
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Es ist nur ein kurzer Satz, der derzeit die Herzen von Millionen Kinofans rührt. „Chewie, we’re home“ („Chewie, wir sind zu Hause“) sagt Han Solo zu seinem zotteligen Weltraumfreund Chewbacca. Der röhrt zustimmend. Chewbacca hat sich erstaunlich gut gehalten, und dem 72-jährigen Harrison Ford steht seine Lederjacke immer noch gut. Die nostalgische Szene ist das Ende des neuen Trailers für den siebten Teil der „Star Wars“-Saga. Bei einer Konferenz von 40.000 Fans aus aller Welt im kalifornischen Anaheim hat Regisseur J. J. Abrams das Filmchen am Donnerstag erstmals gezeigt. Kurz danach war es auch im Internet zu sehen.

In Kalifornien brachen Fans angesichts der nicht einmal zweiminütigen Vorschau in Tränen aus, bei Youtube wurde der Spot binnen zwölf Stunden mehr als zehn Millionen Mal geklickt. Unter dem Hashtag #Chewiewerehome gingen und gehen auf Twitter und Facebook die Kommentare im Minutentakt ein.

Der Clip ist ein geschickter Zusammenschnitt aus guten alten „Star Wars“-Elementen sowie neuen Szenen und Figuren. Unter anderem sind Wüstenaufnahmen, ein abgestürzter Sternenzerstörer, Sturmtruppen, Explosionen, Androiden und der Millennium-Falke zu sehen. Eine Stimme ist zu hören, vermutlich die des mittlerweile 63-jährigen Mark Hamill (Luke Skywalker). Er spricht über die starke Macht in seiner Familie. Dabei wendet er sich scheinbar direkt an die Zuschauer. „Mein Vater hat sie, ich habe sie, meine Schwester hat sie, und du hast sie auch.”  

„Star Wars – Das Erwachen der Macht“ soll zwar erst kurz vor Weihnachten in die Kinos kommen. Dennoch ist die Aufregung bereits jetzt kaum noch zu toppen. Die anfängliche Skepsis gegenüber der Idee, dass ausgerechnet die Zuckerguss-Firma Disney einen siebten Teil der Sternenkrieg-Reihe auf die Leinwand bringt, ist mittlerweile in Euphorie umgeschlagen.

Regisseur Abrams, der bereits 2013 mit „Star Trek Into Darkness“ die Kritiker positiv überrascht hatte, scheint auch für „Star Wars“ ein Händchen zu haben. Science-Fiction-Fans hatten das im Vorfeld für unmöglich gehalten. Regisseur Abrams, der mit der Fernsehserie „Lost“ bekannt wurde, erzählte nun in Anaheim, dass er mit elf Jahren die „Star Wars“-Filme für sich entdeckt habe. 40 Jahre ist das mittlerweile her. Die Filme hätten so viel Herz und Hoffnung, sagte Abrams weiter. Über den eigenen Film verrät er nur so viel, dass er eine Mischung aus „Western und Märchen“ sein werde.
Die große Resonanz auf den Trailer ist leicht erklärt. Viele Fans sind im Alter des Regisseurs. Für sie weckt die Rückkehr der alten Hauptfiguren Kindheitserinnerungen. Mit Chewbacca kommen auch sie nach Hause.

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