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14:53 03.12.2008
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Geben Sie etwa „Firefox“ ein, dann zeigt Ihnen das System nach Eingabe eines jeden Buchstabens an, welche Dateien mit diesem Wortbeginn es findet. Nach Eingabe des „e“ beispielsweise wird es Ihnen nicht nur den Browser „Firefox“ anzeigen, sondern etwa auch eine installierte „Firewall“ - beide Dateinamen beginnen mit denselben Buchstaben. Das kann im ersten Augenblick verwirrend sein, Sie werden es aber bald nicht mehr missen wollen. Schließlich spart das Zeit.

Eingabefelder für die Suche finden Sie im Startmenü, im Windows Explorer oben rechts und in einem eigenen detaillierten Suchfenster über Start > Suchen. Einfach eintippen, die Fundstellen werden automatisch angezeigt.

Indexer

Der eigentliche Spürhund im Hintergrund ist der sogenannte Indexer, der die Festplatte kontinuierlich nach neuen und geänderten Dateien durchsucht und sie in einem Inhaltsverzeichnis katalogisiert. Sucht man wieder nach „Firefox“, durchforstet Vista nicht die komplette Festplatte, sondern standardmäßig den Index. Dort ist dann vermerkt, an welcher Stelle genau sich das entsprechende Dokument befindet. Diesem Prinzip folgt genau genommen seit Jahrzehnten jede vernünftige Bücherei mit ihrer Registratur. Nun also auch Microsoft. Doch Achtung: Der Indexer durchsucht laut Voreinstellung nicht die gesamte Festplatte, sondern nur die Dokumente im eigenen Benutzerverzeichnis und das Startmenü. Die klassische Suche muss dann im Zweifelsfall von Hand gestartet werden: Klicken Sie im Suchfenster (Startmenü > Suchen) rechts auf „Erweiterte Suche“ und wählen Sie dort im Feld "Ort" statt „Indizierte Suche“ einen anderen Ort aus. Also beispielsweise „Computer“ für den gesamten PC oder „Lokale Festplatten“ für die Festplatten. Dort können Sie die Suche weiter einschränken, indem Sie etwa das Datum der Abspeicherung der gesuchten Datei eingrenzen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, ausschließlich Dokumente einer bestimmten Art anzeigen zu lassen. Dafür aktivieren Sie unterhalb des Eingabefensters der Suche einfach die Felder „E-Mail“, „Dokumente“, „Musik“ oder „Andere“. Doch Vorsicht: Microsoft tut sich schwer mit Konkurrenten - Dateien von freien, aber inzwischen durchaus gängigen Programmen wie OpenOffice oder Thunderbird werden je nach Speicherformat möglicherweise nicht erkannt.

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