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Medien & TV Topmodel Jana Beller backt jetzt Brötchen
Nachrichten Medien & TV Topmodel Jana Beller backt jetzt Brötchen
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14:57 11.05.2015
Gemeinsam mit ihrem Freund hat Jana Beller am Münchner Hauptbahnhof vor ein paar Monaten einen Backshop eröffnet, ein weiterer soll bald folgen. Quelle: dpa
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München

Jana Beller fühlt sich wohl, da wo sie ist. Sie steht in einer Backstube und erzählt, wie schön es ist, sein eigener Chef zu sein. Gemeinsam mit ihrem Freund hat sie am Münchner Hauptbahnhof vor ein paar Monaten einen Backshop eröffnet, ein weiterer soll bald folgen. Ab und zu, so erzählt die 24-Jährige, kommen Leute vorbei, die in der Zeitung von ihrem neuen Job gelesen haben. „Die fragen dann nach einem Autogramm.“ Viel mehr erinnert in ihrem neuen Leben nicht daran, dass sie mal „Germany’s next Topmodel“ war, die Siegerin von Heidi Klums inzwischen ziemlich in die Jahre gekommener ProSieben-Show, deren nächstes Staffelfinale am Donnerstag steigt.

„Nicht mal einen Apfelsaft“

Das Spektakel, das sie vor vier Jahren gewann, habe sie in guter Erinnerung, sagt Jana. „Das Reisen war toll. Es gab supertolle Hotels, supertolles Essen“, schwärmt sie. Über die als „Modelmama“ inszenierte Heidi Klum kann sie dagegen kaum etwas erzählen. „Ich kann gar nichts über sie sagen. Du lernst sie ja gar nicht kennen“, sagt sie. „Die Kamera ist an, sie spricht ihren Text. Dann ist die Kamera aus und sie geht wieder.“ Auf die Frage, ob es vielleicht nach Drehschluss mal ein gemeinsames Bierchen mit den Kandidatinnen gab, muss Jana Beller laut lachen. „Nicht mal einen Apfelsaft.“

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Nicht lange nach ihrem Erfolg in der Show im Jahr 2011 kam es zum Bruch mit Klums Vater Günther, der mit seiner Agentur die „Topmodel“-Kandidatinnen unter Vertrag nimmt. „Es war eigentlich relativ leicht, da rauszukommen“, sagt Jana. Heute modelt sie immer noch. Aber eher so nebenbei. Sie genieße es, ihren Tagesablauf selbst bestimmen zu können und einen Ausgleich zu haben zu dem Model-Business, das sie immer wieder auch als oberflächliche Bussi-Bussi-Gesellschaft empfunden habe. „Rote Teppiche sind nichts für mich.“

Jana ist inzwischen eine von vielen. Vor ihr haben fünf „Mädchen“ die Show gewonnen, nach ihr noch drei.

Zehn Staffeln, zehn Models, zehn Karrieren? Nicht alle, die bei "Germany's Next Topmodel" mitgemacht haben, arbeiten nun wirklich erfolgreich im Modebusiness. Manch eine Siegerin hat sich eine andere Nische gesucht.

An diesem Donnerstag (14. Mai) kommt nun „Topmodel“ Nummer zehn dazu. Ob sie den großen Durchbruch schafft, bleibt abzuwarten. Jana Beller hat die Erfahrung gemacht, dass es die Teilnahme an der Show nicht unbedingt leichter macht im Modegeschäft. „Das ist unterschiedlich. Manche haben gesagt: Es gibt inzwischen schon so viele „Germany’s next Topmodels“ - damit wollen wir nichts zu tun haben. Andere wiederum fanden es gut, dass ich ausgestiegen bin und haben mir den Job gegeben.“

Die Sendung verfolge sie auch heute noch, sagt Jana - zumindest ab und zu. Und das Finale wird sie sogar live erleben, weil sie, quasi als Veteranin, zur Show eingeladen ist. Die ganz große Begeisterung verspürt sie aber nicht mehr, sagt sie. „Es ist halt schon Staffel zehn. Irgendwann ist es auch mal gut. Das ist ja mit allem so.“
Das Live-Finale der aktuellen Staffel von „Germany’s next Topmodel“ in Mannheim ist an diesem Donnerstag um 20.15 Uhr auf ProSieben zu sehen.

Von Britta Schultejans/dpa

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