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Medien & TV Wo das DVD-Laufwerk als Türstopper dient
Nachrichten Medien & TV Wo das DVD-Laufwerk als Türstopper dient
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19:40 05.12.2008
Die Jubiläumsausgabe vom kommenden Montag, Preis 3,30 Euro, widmet sich wieder einem optimal zusammengestellten Rechner, es gibt eine Anleitung für ein selbst zusammengestelltes Live-Linux, und die weiter voranschreitende Vernetzung wird mit dem Google-Handy zu einem Schwerpunkt. Quelle: Heise Verlag
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Kommenden Montag gibt es wieder so eine Nachricht: „8-Euro-Stromkostenmessgerät mit Messfehler“ wird es voraussichtlich in der Computerzeitschrift „c’t“ heißen. Die Experten in der Helstorfer Straße 7 in Hannover haben sich ein kürzlich angebotenes Strommessgerät von Aldi besorgt und auf Herz und Nieren untersucht. Ihr Fazit: „gravierende Messfehler“, das Gerät tauge nur für bestimmte Verbraucherklassen. Wieder einmal legt sich das Magazin mit einem großen der Industrie an. Die "c't" wird das vergleichsweise unspektakulär veröffentlichen.

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Elrad". Als Hauptaufgabe gab der Verlag damals wie auch heute noch Telefonbücher heraus, die Aktivitäten für Computermagazine lagen nicht im Fokus. "Wir konnten einfach drauflosarbeiten", sagt Persson. Er wundert sich im Rückblick noch heute über ein Gespräch mit dem Verleger, als er mal nachfragte, ob das denn alles so in Ordnung sei, was die junge Redaktion so mache. Wenn etwas schief liefe, werde er sich schon melden, sagte der Verlagsherausgeber damals. "Wir hatten und haben Riesenglück in diesem mittelständischen Familienunternehmen", sagt Persson. Die Unabhängigkeit der "c't"-Redaktion ist seitdem verbürgt, Persson zwischenzeitlich zum Mitherausgeber aufgestiegen.

or inzwischen 25 Jahren wurde die „c’t“ gegründet, ihr erster und noch heute amtierender Chefredakteur Christian Persson legte damals gemeinsam mit nur drei Kollegen los - mit einem Beileger zur inzwischen eingestellten Elektronik-Zeitschrift "Elrad". Als Hauptaufgabe gab der Verlag damals wie auch heute noch Telefonbücher heraus, die Aktivitäten für Computermagazine lagen nicht im Fokus. "Wir konnten einfach drauflosarbeiten", sagt Persson. Er wundert sich im Rückblick noch heute über ein Gespräch mit dem Verleger, als er mal nachfragte, ob das denn alles so in Ordnung sei, was die junge Redaktion so mache. Wenn etwas schief liefe, werde er sich schon melden, sagte der Verlagsherausgeber damals. "Wir hatten und haben Riesenglück in diesem mittelständischen Familienunternehmen", sagt Persson. Die Unabhängigkeit der "c't"-Redaktion ist seitdem verbürgt, Persson zwischenzeitlich zum Mitherausgeber aufgestiegen.

Mittlerweile zählt die „c’t“ mehr als 90 Köpfe in der Redaktion - mehr als jedes andere Computermagazin europaweit. Die "c't" gilt mit einer Auflage von 363.000 Exemplaren, darunter zwei Drittel im Abonnement, als kerngesundes Zentralorgan der Berichterstattung über die großen und kleinen Ereignisse in der IT-Industrie. "c't", das stand anfangs für "computing today", inzwischen ist daraus das "magazin für computertechnik" geworden. Vor allem Entscheider gelten als Zielpublikum. Der Internetauftritt Heise Online flankiert die gedruckte Ausgabe und ist für viele in der Branche Pflichtlektüre. Das Online-Angebot schreibt laut Chefredakteur "richtige" schwarze Zahlen.

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