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22:25 06.02.2011
Von Klaus von der Brelie

Auf der Sicherheitskonferenz in München setzten die Außenminister der USA und Russlands ein neues Abkommen über die atomare Abrüstung in Kraft. Es ist richtungweisend und bedurfte sehr langer Verhandlungen. Am Ende siegten sowohl in Washington als auch in Moskau die Pragmatiker. Jetzt gibt es berechtigte Hoffnung, dass beide Großmächte ihr Atomwaffenarsenal tatsächlich nachhaltig verkleinern werden.

Ohne die amerikanisch-russische Abrüstungsinitiative hätte jeder Versuch, andere Länder zum Einhalt im Umgang mit spaltbarem Material zu bewegen, wenig Aussicht auf Erfolg. Deshalb ist es nur zu begrüßen, dass die Länder, die zusammen 95 Prozent aller Atomwaffen besitzen, weiter mit gutem Beispiel vorangehen.

Die USA und Russland haben die atomare Aufrüstung in der Zeit des Kalten Krieges deutlich überzogen. Wenn sie jetzt die 1991 eingeleitete Kehrtwende fortsetzen, sollte das auch andere Nationen anspornen, den Umfang ihrer Nuklearwaffen auf den Prüfstand zu stellen. Auch China, Indien und Pakistan, aber auch Frankreich und Großbritannien könnten ein Zeichen setzen, das mindestens so viel Beifall verdiente wie der neue Start-Vertrag zwischen den USA und Russland. Doch der Weg zur atomaren Abrüstung dürfte besonders in den asiatischen Staaten noch komplizierter sein, als im Fall der kalten Krieger von früher. Vorerst scheint es undenkbar, dass China seine atomare Rüstung absenkt, wenn Indien und Pakistan gerade damit beginnen, sich als Atommächte zu etablieren. Die nächsten Erfolge, so dringend sie auch sein mögen, werden auf sich warten lassen.

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