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Meinung Matthias Koch über Wulff und die Pressefreiheit
Nachrichten Meinung Matthias Koch über Wulff und die Pressefreiheit
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09:38 05.01.2012
Von Matthias Koch
Hannover

Diese jüngste Erklärung des Bundespräsidialamtes markiert einen weiteren Tiefpunkt. Hatte ein Bundespräsident es jemals nötig, erklären zu lassen, dass er die Pressefreiheit achte? Ein Fehler lag schon darin, den Chefredakteur von „Bild“ überhaupt nur anzurufen; so etwas tut ein Bundespräsident nicht. Ein zweiter Fehler lag darin, sich mit drohendem Ton auf einer Mobilbox zu verewigen. Zwar gehört immer eine zweite Stillosigkeit dazu, solche Dinge öffentlich zu machen. Doch die zweite Stillosigkeit macht die erste nicht besser.

Die Affäre um Wulff war anfänglich, gelegentlich muss man daran erinnern, von begrenztem Gewicht. Wulff hat Gefälligkeiten angenommen, aber dass er im Gegenzug rechtswidrig einem anderen Vorteile verschafft hätte, wird bislang nicht behauptet. Umso erstaunlicher ist es, wie Wulff sich dennoch durch einen völlig verkorksten Umgang mit der Affäre eigenhändig im öffentlichen Ansehen immer weiter nach unten schraubt. Erst beharrt er nach Art eines Winkeladvokaten darauf, dem Landtag 2010 nichts Falsches gesagt zu haben – dann bereut er diese  Herangehensweise öffentlich. Erst will er per Telefon Presseberichte verhindern  – als das herauskommt, bereut er auch dies und bittet um Entschuldigung. Als Redner zum Thema Finanzen und Ethik ist er angeschlagen, plötzlich möchte man auch Kritik an Einschränkungen der Pressefreiheit in anderen Staaten von ihm nicht mehr hören. Jetzt berührt die Affäre nicht mehr nur, wie oft gesagt wird, die Würde des höchsten Amtes im Staate. Es geht mittlerweile auch um die Würde der Bundesrepublik.

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